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Eva Goris

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Das Tier des Jahres 2019 ist trächtig. Bis der Nachwuchs der „Familie Reh“ geboren wird, dauert es noch gut vier Monate. „Rehmütter tragen über den Winter ein kleines Geheimnis mit sich herum – sie sind nur ein bisschen schwanger„, sagt Eva Goris. „Denn obwohl die Befruchtung und Einnistung des Eis in der Gebärmutter bereits im letzten Sommer erfolgt war, tat sich in puncto Wachstum und Entwicklung nichts! Das Phänomen der sogenannten Eiruhe ist ein Trick der Natur, um den Nachwuchs vor der kalten, nahrungsarmen Jahreszeit zu bewahren.“ Erst im Dezember – also gute fünf Monate nach der Paarung – ist die Eiruhe beendet und der Nachwuchs wächst plötzlich in der Gebärmutter weiter.

Was hat der Rebhahn, was andere Hähne nicht haben? Er macht den Damen nicht so schöne Augen wie der Auerhahn und kann auch nicht so toll tanzen wie der Birkhahn: Er besticht mit Bescheidenheit, ist treu und zuverlässig. Zudem lebt der Rebhahn monogam. Hat er seine Angebetete gefunden, fackelt er nicht lange und macht ihr schnurstracks den Hof. „Jetzt beginnen Rebhühner sich intensiv für das andere Geschlecht zu interessieren„, sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Am Valentinstag geht es auf dem Acker ausschliesslich um die Balz.

Enten haben immer kalte Füße! „Zum Glück für die Wasservögel„, sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. „Deshalb können sie auch auf zugefrorenen Teichen stehen, ohne auf dem Eis festzufrieren.“ Hinter dem Trick mit den kalten Füssen steckt ein spezieller Kreislauf: Es strömt nur wenig Blut vom Körper in die Vogelfüsse; dieses Blut kühlt auf dem Weg nach unten von etwa 40 Grad auf sechs Grad ab. Kalte Füsse sind nur eine Überlebensstrategie der Wildtiere bei Eiseskälte.

Selbst gemachter Adventsschmuck ist dekorativ, günstig und liegt voll im Trend! „Beim Spaziergang findet sich so manches Deko-Stück direkt am Wegesrand„, sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. „Gegen das Sammeln ist nichts einzuwenden, wenn man nicht querfeldein durchs Gelände tobt, den Waldboden abgrast und die Wildtiere aufscheucht„, so Goris.