Schweizer Wolf in Ungarn erschossen
Ein Hobby-Jäger erschoss im Nordosten Ungarns einen aus der Schweiz eingewanderten Wolf illegal. Das Tier hatte 1’900 Kilometer zurückgelegt.
1’900 Kilometer Wanderung endet tödlich
Ein Hobby-Jäger hat im Nordosten Ungarns einen aus der Schweiz eingewanderten Wolf illegal erschossen. Das zwei Jahre alte Tier aus dem Kanton Graubünden hatte zuvor eine Strecke von 1’900 Kilometern zurückgelegt.
Ermittlung wegen Verbrechens gegen den Naturschutz
Wölfe sind auch in Ungarn geschützt und dürfen nicht gejagt werden. Die Polizei in Budapest ermittelt gegen den mutmasslichen Schützen wegen Verbrechens gegen den Naturschutz. Mehr zum Thema Wolfsschutz, Wilderei und Kriminalität und Jagd.
Dossier: Wolf in der Schweiz: Fakten, Politik und die Grenzen der Jagd
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Wilderei und Jagdkriminalität in der Schweiz dokumentieren wir Fälle, Rechtsfragen und wiederkehrende Muster. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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