11. September 2026, 08:34

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Fuchsjagd stoppen – Kantonsrat Appenzell Ausserrhoden anschreiben

Regierungsrat Dölf Biasotto, zuständig für Bau und Volkswirtschaft, hat am 4. September 2026 auf die Anfrage einer Bürgerin zur Fuchsjagd geantwortet – ausführlich, persönlich und über viereinhalb Seiten. Das ist mehr, als die meisten Kantone liefern. Doch die Antwort widerlegt sich selbst: Biasotto erklärt, die Fuchsjagd werde in Appenzell Ausserrhoden «nicht proaktiv gefördert», räumt im selben Schreiben aber ein, dass der Kanton keine wissenschaftliche Erhebung zur Fuchsbejagung führt, kein Abschussziel festlegt und Füchse gleichwohl acht Monate im Jahr, vom 1. Juli bis 28. Februar, bejagt werden dürfen.

Damit beantwortet er die drei präzisen Fragen der Bürgerin – nach dem konkreten Ziel der Fuchsjagd, nach den Daten zur Zielerreichung und nach der wissenschaftlichen Grundlage – faktisch mit einem dreifachen Nein. Er nennt kein messbares Ziel, er hat keine Daten, und er verweist auf keine einzige Studie. Stattdessen stützt er sich auf «langjährige Erfahrung» und die Beurteilung durch die Wildhut.

Die kantonseigenen Zahlen des Bundesamts für Umwelt (BAFU) machen den Widerspruch sichtbar. Zwischen 2000 und 2024 erlegten Ausserrhoder Hobby-Jäger in der ordentlichen Jagd jährlich mehrere hundert Füchse, in Spitzenjahren über tausend. Die Eingriffe der Wildhut, die Biasotto als sorgfältige Entnahme kranker Tiere beschreibt, bewegten sich dagegen fast durchgehend im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich. Die grosse Masse der getöteten Füchse stammt also nicht aus gezielten Wildhut-Eingriffen, sondern aus der regulären Hobby-Jagd.

Du kannst etwas tun, egal in welchem Kanton du lebst. Wende dich direkt an deinen Kantonsrat oder deine Nationalrätin. Das ist legal, wirksam und braucht nur wenig Zeit.

Wichtig: Verlass dich nicht allein auf die E-Mail. Wir haben aus mehreren Kantonen Rückmeldungen erhalten, dass Nachrichten zur Hobby-Jagd auf den Fuchs teils als unzustellbar zurückkommen. Ob das an fehlerhaften Adressen oder an einem gezielten Filter liegt, lässt sich von aussen nicht sagen. Setze deshalb besser auf mehrere Kanäle: Schreib einen Brief, ruf an oder such das persönliche Gespräch. Du kannst dich auch direkt an die Parteien und Fraktionen wenden – oft ist eine Nachricht ans Partei- oder Fraktionssekretariat wirksamer als an einzelne Ratsmitglieder. Ein Anruf oder ein Brief lässt sich nicht so leicht ausfiltern wie eine E-Mail und hinterlässt oft mehr Eindruck.

Musterbrief – kopiere diesen Text in dein Mailprogramm

Betreff: Fuchsjagd Appenzell Ausserrhoden – bitte handeln Sie

Sehr geehrte Frau [Name] / Sehr geehrter Herr [Name]

Ich wende mich als Bürgerin / Bürger direkt an Sie, weil mich die Praxis der Fuchsjagd in unserem Kanton beschäftigt.

Regierungsrat Dölf Biasotto hat im September 2026 auf die Anfrage einer Bürgerin zur Fuchsjagd geantwortet. Seine Antwort ist ausführlich, doch sie widerlegt sich selbst. Biasotto schreibt, die Fuchsjagd werde in Appenzell Ausserrhoden «nicht proaktiv gefördert». Im selben Schreiben räumt er ein, dass der Kanton keine wissenschaftliche Erhebung zur Fuchsbejagung führt und keine zahlenmässige Abschussvorgabe festlegt. Gleichzeitig dürfen Füchse acht Monate im Jahr, vom 1. Juli bis 28. Februar, bejagt werden.

Damit bleiben die drei entscheidenden Fragen unbeantwortet: Was ist das konkrete, messbare Ziel dieser Jagd? Welche Daten belegen, dass es erreicht wird? Und welche wissenschaftliche Grundlage rechtfertigt die routinemässige Bejagung gegenüber gezielten, nicht-letalen Massnahmen? Wer keine Daten erhebt, kann keine dieser Fragen beantworten.

Ein Blick in die eidgenössische Jagdstatistik verschärft den Widerspruch. Die Wildhut, die Biasotto als sorgfältige Entnahme kranker Tiere beschreibt, erlegt pro Jahr meist nur wenige Füchse. Die grosse Masse geht auf die ordentliche Hobby-Jagd zurück, die über Jahre hinweg mehrere hundert Tiere pro Jahr getötet hat. Im Kanton Luzern, der als einziger den Gesundheitszustand erlegter Füchse erfasst, waren über 98 Prozent der geschossenen Tiere gesund. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass dies in Appenzell Ausserrhoden anders ist.

Bemerkenswert ist zudem, dass der Regierungsrat selbst auf den Kanton Genf verweist, dessen wildhutbasiertes Modell er als Vorbild nennt. Genau dieses Modell kommt seit 1974 ohne Hobby-Jagd aus. Nur staatliche Wildhüter greifen dort ein, in den letzten beiden Jahren ohne einen einzigen Regulierungsabschuss. Wer Genf lobt, spricht sich damit gegen die reguläre Hobby-Jagd auf den Fuchs aus, nicht für sie.

Die Wissenschaft ist eindeutig: Mehr als 30 Jahre wildbiologische Forschung zeigen keine nachhaltige Regulationswirkung durch die Fuchsjagd. Kompensationseffekte durch höhere Fortpflanzung und Zuwanderung gleichen Abschüsse rasch aus. Beim Fuchsbandwurm ist die Jagd sogar kontraproduktiv. Der Kanton Zug hat dies 2026 durch eine unabhängige Studie bestätigen lassen und fördert die Fuchsjagd seither nicht mehr proaktiv.

Ich bitte Sie, sich im Kantonsrat für eine echte, wissenschaftlich fundierte Überprüfung der Fuchsjagd einzusetzen und darauf hinzuwirken, dass der Kanton den Nutzen dieser Praxis erstmals mit Daten belegt oder auf sie verzichtet. Kein Bundesgesetz zwingt den Kanton zur Fuchsjagd. Der Kanton Zug hat gezeigt, dass der Handlungsspielraum genutzt werden kann.

Freundliche Grüsse
[Ihr Name]
[Ihr Wohnort]

Was Regierungsrat Biasotto geantwortet hat

Die Antwort vom 4. September 2026 ist der Versuch, die Fuchsjagd als massvoll und verantwortungsbewusst darzustellen. Biasotto betont Prävention, Beratung von Hauseigentümern und nicht-letale Selbsthilfemassnahmen wie den «Reiherschreck». Er stellt die Wildhut als sorgfältig handelnde Fachstelle dar, die kranke Tiere unter schwierigen Bedingungen erlöse.

Der entscheidende Satz steht dennoch drin: «Wir führen keine wissenschaftliche Erhebung zu unserer Fuchsbejagung.» Und weiter: Es werde «keine zahlenmässige Ziel- oder Abschussvorgabe vom Kanton festgelegt». Der Kanton handle nach langjähriger Erfahrung. Damit bestätigt Biasotto exakt das, was die Bürgerin kritisiert hatte: Es gibt kein überprüfbares Ziel und keine Datengrundlage.

Seine Begründung für die Hobby-Jagd stützt sich auf die Behauptung, hohe Fuchsdichten erhöhten das Risiko für Krankheiten wie Räude. Belege dafür nennt er nicht. Genau hier liegt der Zirkelschluss: Ohne Erhebung lassen sich weder die Dichte noch der Gesundheitszustand der Population noch die Wirkung der Hobby-Jagd auf beides beurteilen.

Der Widerspruch, den Biasotto selbst liefert

«Nicht proaktiv gefördert» – aber acht Monate Jagdzeit ohne jede Erhebung. Ein Kanton, der Füchse von Juli bis Februar zum Abschuss freigibt, ohne Ziel, ohne Zahlenvorgabe und ohne Erfolgskontrolle, betreibt keine zurückhaltende Ausnahmepraxis. Er lässt eine reguläre Hobby-Jagd laufen und verzichtet darauf, ihren Nutzen zu prüfen.

Genf als Vorbild – gegen die eigene Sache. Biasotto schreibt, die meisten Konflikte würden durch die Wildhut gelöst, wie auch im Kanton Genf. Das ist bemerkenswert, denn Genf hat die Hobby-Jagd 1974 abgeschafft und überlässt Eingriffe ausschliesslich staatlichen Wildhütern. Wer dieses Modell als vorbildlich zitiert, argumentiert gegen die reguläre Fuchsjagd, die er im selben Brief verteidigt. Die Genfer Zahlen belegen das über ein halbes Jahrhundert: Ohne Hobby-Jagd bleibt die Zahl der staatlichen Eingriffe einstellig bis niedrig zweistellig, in manchen Jahren bei null.

Krankheitsangst statt Krankheitsdaten. Der Regierungsrat verweist auf Ängste in der Bevölkerung vor Räude, Staupe und Fuchsbandwurm und auf den Aufwand der Wildhut. Doch er räumt selbst ein, dass das eigentliche Problem der Umgang der Menschen mit dem Fuchs sei, nicht der Fuchs. Die Konsequenz daraus wäre Aufklärung, nicht der Abschuss gesunder Tiere.

Zahlenziele für das Wild, das man essen will – keine für den Fuchs. Dieselbe Jagdvorschrift, die den Fuchs zum Abschuss freigibt, legt für Reh, Hirsch und Gämse präzise Abschusszahlen pro Jagdbezirk fest. Beim Fuchs fehlt eine solche Vorgabe vollständig. Der Kanton plant also dort mit Zahlen, wo es um die Nutzung begehrter Arten geht, und verzichtet ausgerechnet dort darauf, wo er die Jagd mit Krankheitsvorsorge begründet. Das bestätigt Biasottos eigenes Eingeständnis, dass es beim Fuchs weder Ziel noch Erhebung gibt.

Was die Zahlen des Bundes zeigen

Biasotto begründet die Fuchsjagd mit dem Risiko von Krankheiten und mit dem sorgfältigen Vorgehen der Wildhut bei kranken Tieren. Die eidgenössische Jagdstatistik für Appenzell Ausserrhoden, geführt vom Bundesamt für Umwelt, zeichnet ein anderes Bild.

Die ordentliche Jagd tötet die grosse Masse. In der regulären Hobby-Jagd wurden über Jahre hinweg mehrere hundert Füchse pro Jahr erlegt, in einzelnen Jahren über tausend. Erst in jüngerer Zeit sank die Zahl auf einige hundert Tiere jährlich.

Die Wildhut spielt zahlenmässig kaum eine Rolle. Die Spezialabschüsse durch die Wildhut, also genau jener Kanal, den Biasotto als tierschutzorientierte Entnahme kranker Tiere beschreibt, lagen fast durchgehend im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich. Nur ein einziges Jahr weicht stark nach oben ab.

Wie ein tatsächlich am Einzelfall orientiertes Modell aussieht, zeigt ausgerechnet der Kanton, den Biasotto selbst als Vorbild nennt. In Genf, das die Hobby-Jagd 1974 abgeschafft hat, erledigt die Wildhut sämtliche Eingriffe am Fuchs. Über fünfzig Jahre bewegen sich diese Entnahmen fast durchgehend im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich, in einzelnen Jahren wird gar kein Fuchs geschossen. Das ist die Grössenordnung, in der ein Eingreifen bleibt, wenn es sich am konkreten Anlass ausrichtet statt an einer offenen Jagdzeit. Appenzell Ausserrhoden erlegt in der ordentlichen Hobby-Jagd das Hundertfache, ohne Ziel und ohne Erhebung. Genf ist kleiner und städtischer, ein direkter Vergleich der absoluten Zahlen verbietet sich deshalb. Das Prinzip aber ist übertragbar: Wer nur bei konkretem Anlass eingreift, kommt mit einem Bruchteil der Abschüsse aus, und in manchen Jahren ganz ohne.

Krankheit ist ein Thema des Fallwilds, nicht der Jagd. Wo der Kanton die Todesursachen des Fallwilds aufschlüsselt, entfällt der grösste Teil auf den Autoverkehr sowie auf Alter, Krankheit und Schwäche. Kranke und schwache Tiere sterben also überwiegend von selbst und werden als Fallwild erfasst. Sie sind kein Beleg für eine Notwendigkeit, jährlich hunderte Tiere zu erschiessen.

Hinzu kommt eine Ungereimtheit in den amtlichen Daten selbst. Die Ausserrhoder Jagdvorschrift behandelt Dachs, Fuchs und Wildschwein ausdrücklich gleich und weist ihnen dieselbe Jagd- und damit dieselbe Schonzeit zu. In der Schonzeit-Darstellung des Bundesamts für Umwelt erscheinen für Appenzell Ausserrhoden jedoch drei unterschiedlich lange Schonzeiten für genau diese drei Arten, und keine davon deckt sich sauber mit der Periode, die die kantonale Verordnung vorgibt. Welche Darstellung im Detail zutrifft, lässt sich von aussen nicht klären. Aber dass die eigene Verordnung des Kantons und die Bundesstatistik bei einer so grundlegenden Angabe wie der Schonzeit auseinanderfallen, passt ins Bild: Ein Kanton, der einräumt, keine wissenschaftliche Erhebung zur Fuchsbejagung zu führen, liefert auch bei den Rahmendaten keine verlässliche Grundlage.

Überträgt man den einzigen belastbaren Schweizer Referenzwert auf diese Zahlen, wird das Missverhältnis vollends deutlich: Im Kanton Luzern, der als einziger den Gesundheitszustand erlegter Füchse systematisch erfasst, waren über 98 Prozent der geschossenen Tiere gesund. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass Ausserrhoder Füchse gesünder oder kränker sind als Luzerner. Das heisst: Der weitaus grösste Teil der in Appenzell Ausserrhoden erlegten Füchse dürfte gesund gewesen sein. Biasottos Bild von der Jagd als Krankheitsvorsorge hält der eigenen Statistik nicht stand.

Die Zahlen lassen sich in der eidgenössischen Jagdstatistik des BAFU nachvollziehen: Eidgenössische Jagdstatistik.

Was die Wissenschaft sagt

Bestandsregulation: Kompensationsmechanismen – höhere Fruchtbarkeit, bessere Überlebensrate, Zuwanderung – gleichen Verluste aus. Selbst der Abschuss von drei Vierteln eines Bestands ist im Folgejahr wieder ausgeglichen (Baker & Harris 2006; Rushton et al. 2006; Kämmerle et al. 2019).

Gesundheitszustand: Der Kanton Luzern erfasst als einziger den Gesundheitszustand erlegter Füchse. Von 2’217 getöteten Tieren hatten nur 39 einen Krankheitsbefund – über 98 Prozent waren gesund. Wer fast ausschliesslich gesunde Tiere erlegt, dämmt keine Krankheit ein.

Fuchsbandwurm: In einer französischen Studie aus dem Raum Nancy (Comte et al. 2017) stieg die Prävalenz trotz hohem Jagddruck von 44 auf 55 Prozent – weil Jungfüchse, die Lücken füllen, eine höhere Wurmbürde tragen. In Luxemburg sank der Anteil nach dem Fuchsjagdverbot 2015 von rund 40 auf unter 10 Prozent.

Genf: Seit 1974 ohne Hobby-Jagd, keine Bestandsexplosion, keine schlechtere Krankheitslage. Genau das Modell, das Biasotto als Vorbild nennt.

Vollständige Studienübersicht: Studien: Auswirkung der Hobby-Jagd auf Wildtiere

Warum sich das Anschreiben lohnt

Der Regierungsrat hat sich argumentativ weit vorgewagt und damit angreifbar gemacht. Anders als Kantone, die nur auf Bundesrecht verweisen, hat Biasotto konkrete Behauptungen aufgestellt, die sich überprüfen lassen. Der Kantonsrat kann genau das einfordern: dass der Kanton den Nutzen der Fuchsjagd erstmals mit Daten belegt. Je mehr Ratsmitglieder die eine unbeantwortete Frage erreicht, desto schwerer wird sie zu ignorieren: Welcher wissenschaftlich belegte Zweck rechtfertigt in Appenzell Ausserrhoden die achtmonatige Bejagung des Fuchses, wenn der Kanton selbst einräumt, dazu keine Daten zu erheben, und die Wildhut nur einen Bruchteil der Tiere entnimmt?

Der Zuger SWILD-Bericht

Der Kanton Zug hat als bisher einziger Schweizer Kanton auf die Fuchsjagd-Petition von Pascal Wolf mit einer echten wissenschaftlichen Studie reagiert. Die Direktion des Innern gab im Herbst 2025 bei SWILD – Stadtökologie, Wildtierforschung, Kommunikation – einen Fachbericht in Auftrag. Die zweite Version erschien im Mai 2026 und wurde der Jagdkommission am 16. Juni 2026 vorgelegt.

Das Ergebnis ist eindeutig: Die aktuell praktizierte Fuchsjagd kann Bestände nicht nachhaltig regulieren, verbessert die Seuchenbekämpfung nicht und ist für den Schutz von Nutztieren gegenüber nicht-letalen Methoden unterlegen. Die Erfahrungen aus Genf (seit 1974) und Luxemburg (seit 2015) bestätigen: Wildtiermanagement funktioniert ohne Hobby-Jagd auf den Rotfuchs.

Die vollständige Studie ist öffentlich zugänglich: Wissenschaftliche Grundlagen zur Fuchsjagd

Wo du die Kontaktdaten findest

Der Kantonsrat Appenzell Ausserrhoden hat 65 Mitglieder. Die vollständige Mitgliederliste findest du auf der offiziellen Website unter ar.ch.

Anders als in anderen Kantonen gibt es in Appenzell Ausserrhoden kein einheitliches E-Mail-Muster. Viele Ratsmitglieder nutzen private Adressen oder sind über ihre Partei erreichbar. Verifiziere die konkrete Adresse deshalb immer auf der offiziellen Liste oder über die Fraktionen. Für allgemeine Anliegen steht die Sammeladresse kantonsrat@ar.ch zur Verfügung.

Der zuständige Regierungsrat ist Dölf Biasotto (Departement Bau und Volkswirtschaft), der Jagdverwalter ist Andres Scholl. Beide sind über die Departementsseiten auf ar.ch erreichbar.

Was in der Schweiz bisher passiert ist

📌 Fuchsjagd Zug: Studie belegt Sinnlosigkeit – jetzt handeln
Der einzige Kanton mit einer echten wissenschaftlichen Studie. Kein Regulierungseffekt, kein Beitrag zur Seuchenbekämpfung, nicht-letale Methoden überlegen.

📌 Fuchsjagd Luzern: 98 Prozent der erlegten Tiere gesund
Die kantonseigene Statistik widerlegt die Hauptbegründung für die Fuchsjagd.

📌 Hobby-Jäger als falsche Wildtierexperten
Wie Pascal Wolf in über 12 Kantonen Petitionen einreichte – und wie Verwaltungen und Medien die Narrative der Jagdlobby übernehmen.

📌 Abschaffung der Hobby-Jagd nach dem Vorbild des Kantons Genf
Warum Genf seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt – genau das Modell, das Biasotto zitiert.

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