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Dank Schutzprojekt ist der Waldrapp weniger bedroht

BirdLife International ist die offizielle Institution für die Einstufung der Vögel in der weltweiten Roten Liste der internationalen Naturschutzunion IUCN. BirdLife International präsentiert die aktualisierte Rote Liste. Prominent figurieren Zwischenerfolge beim Schutz der Rosentaube auf Mauritius, des urtümlich anmutenden Waldrapps in Marokko sowie einiger weiterer Arten. Viele andere Arten mussten jedoch in eine höhere Gefährdungskategorie

Redaktion Wild beim Wild — 23. November 2018

BirdLife International präsentiert die aktualisierte Rote Liste. Prominent figurieren Zwischenerfolge beim Schutz der Rosentaube auf Mauritius, des urtümlich anmutenden Waldrapps in Marokko sowie einiger weiterer Arten. Viele andere Arten mussten jedoch in eine höhere Gefährdungskategorie eingestuft werden.

«Gezielte Schutzmassnahmen können Arten zu Bestandserholungen verhelfen, aber der Gesamttrend ist negativ und zeigt, dass es noch mehr Anstrengungen braucht», sagt Dr. Stuart Butchart von BirdLife International.

Zwischenerfolg im marokkanischen Waldrapp-Projekt

Der urtümliche Waldrapp stand seit Jahrzehnten am Rand des Aussterbens. Der Waldrapp war einst auch in der Schweiz häufig, doch für Hobby-Jäger gab er ein beliebtes Ziel ab. Nachdem die Art in Syrien verschwunden ist, gibt es weltweit nur noch ein kleines wildlebendes Vorkommen in Marokko.

1994 starteten BirdLife-Partner und das marokkanische «Hochkommissariat für Wasser, Wald und den Kampf gegen Desertifikation» ein Projekt zugunsten der Art. Seit 2013 unterstützt BirdLife Schweiz das Projekt finanziell. In den letzten Jahren zählt der Bestand jedes Jahr mehr als 120 Paare und erreichte sogar den Höchststand von 147 Paaren.

Weiterhin weltweit bedroht

«Der Waldrapp ist weiterhin weltweit bedroht und die Schutzbemühungen in Marokko dürfen kein bisschen nachlassen. Aber die stetige Zunahme seit 20 Jahren zeigt, dass die marokkanischen Behörden den Schutz der Art ernst nehmen», sagt Dr. Raffael Ayé von BirdLife Schweiz. Mehr zur Biodiversität und zu Wildtieren.

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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

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