Mehr Wildschweine trotz Abschuss mit Nachtsichtvorsatzgerät
Technische Hilfsmittel sollen die Jagd auf Wildschweine erleichtern. Doch die Population wächst weiter.
Hobby-Jäger dürfen mit Nachtsichtgeräten auf Wildschweinjagd gehen. Trotz des Hilfsmittels gibt es in den Kantonen Aargau und Solothurn nicht weniger Wildschweine. Die Zahl hat sogar zugenommen.
«Das sind keine Wundermittel»
«Das sind keine Wundermittel», sagt Silvia Nietlispach von der Solothurner Jagd- und Fischereiverwaltung. «Wildschweine sind sehr intelligente Tiere. Sie zu bejagen ist eine Herausforderung.» Die Hobby-Jagd scheitert als Populationskontrolle.
Bald mit Schalldämpfer?
Bund und Kantone diskutieren über die Zulassung weiterer technischer Hilfsmittel, darunter Schalldämpfer. Das neue Jagdgesetz hätte dies geregelt, wurde aber an der Urne abgelehnt. Mehr zum Thema Hobby-Jagd und Schweiz.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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