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Jagdgesetz

Schweiz: 128 Wölfe in 25 Jahren tot

Neue Zahlen zeigen: Mehr als jeder 7. tote Wolf, der gefunden wird, ist Opfer von Wilderei.

Redaktion Wild beim Wild — 14. September 2023

54 legal erlegt, 11 gewildert

In den vergangenen 25 Jahren sind in der Schweiz 128 Wölfe tot aufgefunden worden.

54 wurden legal erlegt, 38 starben im Strassenverkehr und 11 wurden gewildert.

Damit wurde knapp die Hälfte der Wölfe (42 Prozent) legal erlegt, wie das Bundesamt für Umwelt auf Anfrage mitteilte. Es bestätigte damit einen Bericht der SRF-«Rundschau». Das Bundesamt berief sich auf Arbeiten der Universität Bern, welche die Todesursachen der 128 toten Wölfe untersuchte.

Versuchte Wilderei in acht weiteren Fällen

Neben den elf gewilderten Wölfen sei in acht Fällen versuchte Wilderei festgestellt worden: Bei fünf legal erlegten Raubtieren und bei drei überfahrenen Wölfen hätten die Untersuchungen Munitionsrückstände von illegalem Beschuss gezeigt.

Weitere Todesursachen

Ausserdem seien seit dem Beginn der Auswertungen im Jahr 1998 vier Wölfe bei einem Absturz gestorben, drei ertranken, zwei wurden von einer Lawine erfasst, zwei starben bei Kämpfen mit anderen Wölfen, und bei sechs Tieren ist die Todesursache unklar.

Dossier: Wolf in der Schweiz: Fakten, Politik und die Grenzen der Jagd

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