Hochsitze aus dem Gefängnis
Die Justizvollzugsanstalt Saarbrücken lässt mit Steuergeldern Inhaftierte eigenen Informationen zufolge Hochsitze und andere Jagdausrüstung bauen. Resozialisierung durch Tierquälerei? PETA fordert ein Ende dieser Massnahme. Laut PETA sollte eine «Resozialisierung» von JVA-Insassen nicht durch die Herstellung von Ausrüstung erfolgen, die der Tötung von Wildtieren dient. Mitgefühl und Empathie gehören zu den wichtigsten Eigenschaften, die Menschen benötigen.
Die Justizvollzugsanstalt Saarbrücken lässt mit Steuergeldern Inhaftierte eigenen Informationen zufolge Hochsitze und andere Jagdausrüstung bauen.
Resozialisierung durch Tierquälerei?

PETA fordert ein Ende dieser Massnahme. Laut PETA sollte eine «Resozialisierung» von JVA-Insassen nicht durch die Herstellung von Ausrüstung erfolgen, die der Tötung von Wildtieren dient.
Mitgefühl und Empathie gehören zu den wichtigsten Eigenschaften, die Menschen benötigen. Das Herstellen von Hochsitzen, «Aufbrechhilfen» und «Wildgalgen» ist jedoch kein geeignetes Mittel, um zu mehr Empathie zu verhelfen.
Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA
Hobby-Jagd ist unnötig
Wissenschaftliche Studien belegen, dass die Hobby-Jagd nicht geeignet ist, um Wildpopulationen dauerhaft zu regulieren. Auch Prof. Dr. Josef Reichholf sieht aus wildbiologischer Sicht keine Notwendigkeit in der Hobby-Jagd.
Den mehr als 395’000 Hobby-Jägerinnen und Hobby-Jägern in Deutschland stehen nur etwa 1’000 Berufsjägerinnen und Berufsjäger, vor allem Forstbeamtinnen und Forstbeamte, gegenüber. Eine repräsentative Forsa-Umfrage bestätigt, dass 49 % der Bevölkerung die Hobby-Jagd ablehnt.
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