„Herbstkatzen“ jetzt kastrieren zu lassen
Kastrationspflicht kann Überpopulation und massives Tierleid verhindern.
Zwei Millionen heimatlose Katzen
Im Frühling kommen die meisten Tierheime und Katzenhilfestationen durch abgegebene Jungkatzen an ihre Kapazitätsgrenze. Rund zwei Millionen heimatlose Katzen streifen durch Deutschlands Parks, Parkhäuser und Gartenanlagen.
PETA ruft alle Halterinnen und Halter von im Herbst 2022 geborenen Katzen auf, die Tiere in den nächsten Wochen kastrieren zu lassen. Eine unkastrierte Katze und ihre Nachkommen können rein rechnerisch in nur sieben Jahren 370’000 weitere Katzen in die Welt setzen.
Kastration schützt und verlängert Leben
Die Kastration schützt die weibliche Katze vor Tumoren an den Geschlechtsorganen und erhöht die Lebenserwartung um mehrere Jahre. Bereits 2008 hat Paderborn als erste deutsche Stadt das Kastrationsgebot für Freigänger-Katzen eingeführt. Seither sind über 1’000 Städte und Gemeinden diesem Beispiel gefolgt. Mehr zum Thema Tierrechte und Tierschutz.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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