Frankreich: Zug überfährt reisende Hauskatze im Bahnhof
Der Fall sorgt in Frankreich weiterhin für Aufsehen: Das entlaufene Haustier soll bewusst überfahren worden sein. Jetzt hat sogar der französische Innenminister reagiert.
Innenminister meldet sich zu Wort
Die Empörung über den Fall der in Paris von einem Zug überfahrenen Katze Neko reisst nicht ab. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin sei schockiert über die Art und Weise, wie die französische Bahngesellschaft SNCF mit diesem Fall umgegangen sei.
Der Kater war seinen Besitzerinnen am 2. Januar im Bahnhof Montparnasse aus der Tragetasche entwischt. Trotz zwanzigminütiger Verhandlungen mit dem Personal hätten sie die Abfahrt des Zuges nicht verhindern können. Man habe ihnen gesagt, das sei nicht ihr Problem, es sei nur eine Katze.
Klage wegen «schwerer Misshandlung»
Wegen «schwerer Misshandlung und Grausamkeit, die zum Tod eines Tieres führten», hat die Organisation «30 Millionen Freunde» inzwischen Klage gegen die SNCF eingereicht. Sollte es zu einem Prozess kommen, könnte eine Geldstrafe von bis zu 75’000 Euro sowie eine Haftstrafe von fünf Jahren verhängt werden.
Minister Darmanin will mit Schulungen für Polizisten besser gegen Tierquälerei vorgehen. «Tiere sind verletzliche und fühlende Wesen, die unseren Schutz verdienen», teilte er auf Twitter mit. Mehr zum Thema Tierrechte.
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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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