Burger King: König der Grausamkeit
Die Tierschutzorganisation L214 startet eine Kampagne gegen Burger King wegen der schlimmsten Praktiken in der Hühnerhaltung und -schlachtung.
Diesen Freitag, den 15. Oktober, startet L214 eine gross angelegte Kampagne, um Burger King davon zu überzeugen, sich gegen die schlimmsten Praktiken der Hühnerhaltung und -schlachtung zu engagieren.
Satirisches Video entlarvt Burger King
Um auf die Praktiken von Burger King aufmerksam zu machen, wird L214 ab diesem Freitag ein satirisches Video ausstrahlen, in dem sich der Konzern, der sich als «König des Burgers» präsentiert, vor allem als «König der Grausamkeit» gegenüber Hühnern darstellt.
Die Konkurrenten KFC, Subway und viele andere Restaurantketten haben sich bereits verpflichtet, die schlimmsten Formen der Massentierhaltung aus ihren Hühnerbeständen zu verbannen, indem sie die Massnahmen des European Chicken Commitment anwenden.
Die Proteste, die von der Tierschutzorganisation L214 initiiert wurden, zielen darauf ab, das Versäumnis von Burger King hervorzuheben, das European Chicken Commitment zu unterzeichnen, eine Reihe von Tierschutzstandards, die von 25 Tierschutzorganisationen entwickelt wurden.
«Tierschutz-Wäsche» statt echtem Engagement
Burger King sagt auf seiner französischen Website, dass Hähnchenprodukte mit dem Label Nature d’Éleveurs en Terre de France von «Hühnern stammen, die in Frankreich geboren und aufgezogen wurden, wobei der Schwerpunkt auf ökologischem Fortschritt und Tierschutz liegt.»
L214 bezeichnet die Erklärung von Burger King zum Tierschutz jedoch als eine Form von «Tierschutz-Wäsche», bei der Unternehmen falsche Informationen verbreiten, um Fleisch zu vermarkten.

L214 bezeichnete Burger King als «König der Grausamkeit», weil das Unternehmen «weiterhin Fleisch von den schlimmsten Intensiv-Hühnerfarmen bezieht.»
Brigitte Gothière, Mitbegründerin von L214, sagte, dass das fehlende Engagement von Burger King, selbst wenn es versucht, sich ein moderneres und qualitativeres Image als seine Konkurrenten zu geben, nicht zu rechtfertigen sei.
Petition:
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