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Tierwelt

USA: Bestand der Weisskopfseeadler erholt sich

Der Weisskopfseeadler war in den USA zwischenzeitlich vom Aussterben bedroht. Nun hat sich der Bestand erholt. Die Zahl der Greifvögel steigt stark an.

Redaktion Wild beim Wild — 26. März 2021

Laut einem aktuellen Bericht des US-amerikanischen Fisch- und Wildtierdienstes hat sich die Population des amerikanischen Weisskopfseeadlers – dem kühnen nationalen Symbol der Vereinigten Staaten – seit 2009 vervierfacht. 

Weisskopfseeadler standen einst am Rande des Aussterbens und erreichten 1963 in den 48 Bundesstaaten ein Allzeittief von 417 bekannten Brutpaaren.  Laut Wissenschaftlern stieg die Population nach Jahrzehnten des Schutzes und des Verbots des Pestizids DDT auf geschätzte 316’700 einzelne Weisskopfseeadler, darunter 71’400 Brutpaare im ganzen Land.

Die heutige Ankündigung ist wirklich eine historische Erfolgsgeschichte im Bereich Naturschutz. Ankündigungen wie unsere heute geben mir Hoffnung. Ich glaube, wir haben die einmalige Gelegenheit, unsere Umwelt und unsere Lebensweise für kommende Generationen zu schützen. Aber wir werden nur dann grossartige Dinge erreichen, wenn wir zusammenarbeiten.

US-Innenministerin Deb Haaland.
Ein Weisskopfseeadler vor einer USA-Flagge

Die Erholung des Vogels ist laut Martha Williams, stellvertretende Leiterin der Behörde, eine der wohl bekanntesten Erfolgsgeschichten eines Wildtiers im Naturschutz aller Zeiten. Dies sei auf die Zusammenarbeit von Behörden, Stämmen, Nichtregierungsorganisationen und privaten Landbesitzern zurückzuführen.

Dieser Bericht ist der zweite in einer Reihe von Berichten, die über Weisskopf- und Steinadler veröffentlicht wurden. Weitere Informationen zum Management von Weisskopfseeadlern und weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter:  https://www.fws.gov/birds/management/managed-species/eagle-management.php.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier alle Argumente gegen die Hobby-Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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