USA: Bestand der Weisskopfseeadler erholt sich
Der Weisskopfseeadler war in den USA zwischenzeitlich vom Aussterben bedroht. Nun hat sich der Bestand erholt. Die Zahl der Greifvögel steigt stark an.
Laut einem aktuellen Bericht des US-amerikanischen Fisch- und Wildtierdienstes hat sich die Population des amerikanischen Weisskopfseeadlers – dem kühnen nationalen Symbol der Vereinigten Staaten – seit 2009 vervierfacht.
Weisskopfseeadler standen einst am Rande des Aussterbens und erreichten 1963 in den 48 Bundesstaaten ein Allzeittief von 417 bekannten Brutpaaren. Laut Wissenschaftlern stieg die Population nach Jahrzehnten des Schutzes und des Verbots des Pestizids DDT auf geschätzte 316’700 einzelne Weisskopfseeadler, darunter 71’400 Brutpaare im ganzen Land.
Die heutige Ankündigung ist wirklich eine historische Erfolgsgeschichte im Bereich Naturschutz. Ankündigungen wie unsere heute geben mir Hoffnung. Ich glaube, wir haben die einmalige Gelegenheit, unsere Umwelt und unsere Lebensweise für kommende Generationen zu schützen. Aber wir werden nur dann grossartige Dinge erreichen, wenn wir zusammenarbeiten.
US-Innenministerin Deb Haaland.

Die Erholung des Vogels ist laut Martha Williams, stellvertretende Leiterin der Behörde, eine der wohl bekanntesten Erfolgsgeschichten eines Wildtiers im Naturschutz aller Zeiten. Dies sei auf die Zusammenarbeit von Behörden, Stämmen, Nichtregierungsorganisationen und privaten Landbesitzern zurückzuführen.
Dieser Bericht ist der zweite in einer Reihe von Berichten, die über Weisskopf- und Steinadler veröffentlicht wurden. Weitere Informationen zum Management von Weisskopfseeadlern und weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter: https://www.fws.gov/birds/management/managed-species/eagle-management.php.
Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unseren Dossiers zur Hobby-Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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