Bundesrat prüft Pelzimportverbot
Geplantes Pelz-Einfuhrverbot ist ungenügend – Deklarationspflicht für Froschschenkel und Stopfleberprodukte schiesst am Ziel vorbei.
Der Bundesrat prüft ein Importverbot für tierquälerisch hergestellte Pelze und Pelzprodukte. Der Schweizer Tierschutz STS fordert: Ein Einfuhrverbot muss sämtliche Pelzprodukte umfassen.
100 Millionen Tiere jährlich für Pelz
Jährlich sterben 100 Millionen Tiere für die Pelzindustrie. Auch die Hobby-Jagd freilebender Wildtiere für die Pelzindustrie ist grausam. Häufig werden Fangeisen verwendet.
Bundesrat lenkt vom Ziel ab
Der Bundesrat lenkt mit Nischenprodukten wie Froschschenkel oder Stopfleber vom eigentlichen Ziel ab. Der STS hat rund 20 Produktionsmethoden ermittelt, die tierquälerisch sind. Nur mit einem Importverbot kann der Handel beeinflusst werden. Mehr zum Thema Tierrechte und Tierschutz.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Rolle und Kritik der Hobby-Jäger beleuchten wir Ausbildung, Macht und Selbstbild der Hobby-Jäger. Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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