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Tierwelt

Schottland: Massive Tierquälerei in der Wollindustrie

Nachdem PETA Asia im August erstmals Filmmaterial veröffentlicht hatte, das Grausamkeiten innerhalb der englischen Wollindustrie aufdeckte, verdeutlichen aktuelle, auf schottischen Betrieben entstandene Aufnahmen nun die massive Verbreitung von Tierquälerei in der gesamten britischen Wollindustrie. Wieder schlugen Scherer Schafen während der Schur brutal ins Gesicht. Arbeiter vernähten blutige Wunden ohne Schmerzmittel mit Nadel und Faden und zahlreiche Tiere starben nach den Strapazen

Redaktion Wild beim Wild — 26. November 2018

Nachdem PETA Asia im August erstmals Filmmaterial veröffentlicht hatte, das Grausamkeiten innerhalb der englischen Wollindustrie aufdeckte, verdeutlichen aktuelle Aufnahmen nun die massive Verbreitung von Tierquälerei in der gesamten britischen Wollindustrie.

«Ganz gleich, ob Australien, Nordamerika, Südamerika oder Europa – überall auf der Welt konnten PETA Asia und ihre Partnerorganisationen massives Tierleid während der Schur festhalten», so Jason Baker, Senior Vice President von PETA Asia. «Wolle ist immer mit Tierleid verbunden – daran können auch Siegel und Zertifikate nichts ändern.»

Sterbende Schafe über den Boden geschleift

Ein Arbeiter wurde dabei gefilmt, wie er ein Schaf, das scheinbar im Sterben lag, an einem Bein hinter sich herzog. Der Kopf des Tieres prallte über mehrere Meter immer wieder auf den harten, steinigen Boden.

PETA Asia hat die umfangreichen Beweisunterlagen bei der SPCA eingereicht und fordert die Behörden auf, zu ermitteln und gegebenenfalls Strafanzeige zu erstatten. Wolle bedeutet für Millionen Schafe und Lämmer Leid und Tod. Mehr zu Tierrechten.

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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

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