PETA fordert Ende von Jagd- und Angelmessen
Während am Wochenende die Messe «Jagd & Angeln 2025» im Leipziger agra Messepark stattfindet, prangert PETA die Veranstaltung scharf an: Unter dem Deckmantel von Tradition und Freizeitspass werden grausamste Tierquälereien verharmlost und sogar beworben.
Allein in Deutschland töten Hobby-Jäger jährlich über fünf Millionen Wildtiere und zusätzlich schätzungsweise 200’000 Katzen, nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Lust am Töten.
Anglerinnen und Angler fügen Millionen Fischen Jahr für Jahr Hakenverletzungen, Qual und langsames Ersticken zu. Tiere, die fühlen, leiden und ein Recht auf Unversehrtheit haben, werden für ein blutiges «Hobby» geopfert.
Die Hobby-Jagd ist weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar, sie ist nichts anderes als organisierte Tierquälerei, so Peter Höffken von PETA. Dass auf dieser Messe auch noch Hunde und Greifvögel als lebende Requisiten missbraucht und dem Stress der Vorführungen ausgesetzt werden, zeigt, wie kaltblütig die Branche agiert.
Unabhängige Wildbiologen bestätigen: Die Natur reguliert Tierbestände von selbst, durch Witterung, Krankheiten und Nahrungsverfügbarkeit. Die Hobby-Jagd hingegen zerstört Sozialstrukturen, verursacht zusätzliches Leid und heizt die Vermehrung der Wildtiere sogar an.
Auch Fische sind fühlende Lebewesen mit komplexem Sozialleben, die Schmerz empfinden. Internationale Studien zeigen: Sie erkennen sich selbst im Spiegel, schliessen Freundschaften und sind zu erstaunlichen kognitiven Leistungen fähig. Trotzdem werden sie noch immer systematisch gequält und getötet.
PETA fordert: Schluss mit der Verharmlosung von Tierleid auf Messen wie «Jagd & Angeln». Schluss mit der Hobby-Jagd und dem Angeln in Deutschland. Wer Tiere respektiert, bleibt der Veranstaltung fern, mahnt die Medienmitteilung von PETA.
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