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Jagd

PETA fordert Ende von Jagd- und Angelmessen

Während am Wochenende die Messe «Jagd & Angeln 2025» im Leipziger agra Messepark stattfindet, prangert PETA die Veranstaltung scharf an: Unter dem Deckmantel von Tradition und Freizeitspass werden grausamste Tierquälereien verharmlost und sogar beworben.

Redaktion Wild beim Wild — 2. Oktober 2025

Allein in Deutschland töten Hobby-Jäger jährlich über fünf Millionen Wildtiere und zusätzlich schätzungsweise 200’000 Katzen, nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Lust am Töten.

Anglerinnen und Angler fügen Millionen Fischen Jahr für Jahr Hakenverletzungen, Qual und langsames Ersticken zu. Tiere, die fühlen, leiden und ein Recht auf Unversehrtheit haben, werden für ein blutiges «Hobby» geopfert.

Die Hobby-Jagd ist weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar, sie ist nichts anderes als organisierte Tierquälerei, so Peter Höffken von PETA. Dass auf dieser Messe auch noch Hunde und Greifvögel als lebende Requisiten missbraucht und dem Stress der Vorführungen ausgesetzt werden, zeigt, wie kaltblütig die Branche agiert.

Unabhängige Wildbiologen bestätigen: Die Natur reguliert Tierbestände von selbst, durch Witterung, Krankheiten und Nahrungsverfügbarkeit. Die Hobby-Jagd hingegen zerstört Sozialstrukturen, verursacht zusätzliches Leid und heizt die Vermehrung der Wildtiere sogar an.

Auch Fische sind fühlende Lebewesen mit komplexem Sozialleben, die Schmerz empfinden. Internationale Studien zeigen: Sie erkennen sich selbst im Spiegel, schliessen Freundschaften und sind zu erstaunlichen kognitiven Leistungen fähig. Trotzdem werden sie noch immer systematisch gequält und getötet.

PETA fordert: Schluss mit der Verharmlosung von Tierleid auf Messen wie «Jagd & Angeln». Schluss mit der Hobby-Jagd und dem Angeln in Deutschland. Wer Tiere respektiert, bleibt der Veranstaltung fern, mahnt die Medienmitteilung von PETA.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unseren Dossiers zur Kritik an der Hobby-Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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