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Tierwelt

Schlechte Weizenernte in der Schweiz

Aufgrund des feuchtwarmen Frühlingswetters wird die Weizenernte in diesem Jahr voraussichtlich sehr schlecht ausfallen.

Redaktion Wild beim Wild — 30. Juli 2024

In der Schweiz ist Weizen das meistproduzierte Getreide.

Die Zwischenbilanz zeigt, dass die Erträge in Bezug auf Menge und Qualität weit unter dem Durchschnitt liegen. Dies wird unter anderem auf das feuchtwarme Frühlingswetter zurückgeführt.

Die meisten Weizenfelder sind bereits geerntet, aber in einigen Gebieten stehen die Felder immer noch und werden erst später abgeerntet.

Eine nicht repräsentative Umfrage bei zehn Getreidesammelstellen in der ganzen Schweiz zeigt, dass die Weizenerträge überall sehr gering sind. Die Menge liegt deutlich unter dem Durchschnitt: zwischen 30 und 60 Kilogramm pro Are. Auch die Hektolitergewichte sind niedriger als in den Vorjahren.

Die Weizensorten sind stark von Mykotoxinen betroffen, was zu einer schlechten Qualität des Weizens führt. In einigen Regionen musste mehr als die Hälfte des Weizens zu Futterweizen deklassiert werden. Die Situation wird von den Sammelstellenleitern als dramatisch beschrieben.

Bis zu 60 % Verlust

Corinne Mühlebach, die Präsidentin des Verbands der Getreidesammelstellen der Schweiz, beschreibt die Ertragseinbusse als deutlich. Die Probleme variieren je nach Region: In einigen Regionen ist der Pilzbefall besonders stark, in anderen sind es Blattkrankheiten, die zu schlecht ausgereiften Körnern führen.

Das feuchtwarme Wetter hat zu Pilzbefall und Blattkrankheiten geführt, während ein Mangel an Sonnenlicht das Pflanzenwachstum beeinträchtigt hat.

Laut Experten sind die Wetterschwankungen eine Folge des Klimawandels. Diese unberechenbaren Wetterbedingungen könnten zu weiteren Missernten führen.

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