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Jagd

Kinder sollen in Neuseeland Tiere jagen

Kinder in ländlichen Gebieten erhalten eine Belohnung von 250 Dollar für das Töten verwilderter Katzen.

Redaktion Wild beim Wild — 20. April 2023

250 Dollar für die meisten toten Katzen

Hobby-Jäger im Alter von 14 Jahren oder jünger haben bis Ende Juni Zeit, so viele wilde Katzen wie möglich zu töten. Derjenige, der die meisten Katzen erlegt, gewinnt 250 Dollar. Es wird geschätzt, dass es in Neuseeland 1,2 Millionen Hauskatzen und mehr als doppelt so viele verwilderte Katzen gibt.

Unterschied «praktisch unmöglich» zu erkennen

Craig Gillies von der Abteilung für Naturschutz bestätigte, dass der optische Unterschied zwischen Haus- und verwilderten Katzen «praktisch unmöglich» zu erkennen sei. Ob es sich um eine «legitimes» Beute handelt, wissen die Jagenden erst, wenn das Tier bereits tot ist. Die Aktion wurde nach massiver Kritik gestrichen, schreibt BBC. Mehr zum Thema Hobby-Jagd und Tierschutzprobleme.

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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Rolle und Kritik der Hobby-Jäger beleuchten wir Ausbildung, Macht und Selbstbild der Hobby-Jäger. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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