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Kriminalität & Jagd

Hobby-Jägerin schoss auf Soldaten bei Militärübung

Deutsche und österreichische Soldaten des Jagdkommandos trainierten im Wald und trafen dort auf eine 68-jährige Hobby-Jägerin.

Redaktion Wild beim Wild — 11. September 2024

Weil sie sich von Personen in Tarnkleidung bedroht gefühlt hatte, hat am Wochenende eine 68-jährige Hobby-Jägerin in einem Wald bei Friesach in Österreich einen Schuss aus ihrem Gewehr abgegeben.

Der Grund für die Bedrohung war bei näherer Betrachtung harmlos: Bei den Personen handelte es sich um Soldaten der deutschen Bundeswehr, die eine Übung abhielten.

Waffenverbot verhängt

Die Polizei war in den Wald gerufen worden. Die 68-Jährige hatte einen Schuss mit scharfer Munition abgegeben – ob sie in die Nähe der Militärangehörigen gezielt oder in die Luft geschossen hatte, stand vorerst nicht fest und war Gegenstand der Ermittlungen. Über die Hobby-Jägerin wurde jedenfalls ein vorläufiges Waffenverbot verhängt.

Die Übung findet seit vergangener Woche im Bezirk St. Veit statt, Soldaten des österreichischen Bundesheeres nehmen daran ebenso teil wie Angehörige der deutschen Bundeswehr. Die Übung war bereits mehrmals in Kärnten durchgeführt worden, sie sei auch diesmal ordnungsgemäss vom Bundesheer bei der Bezirkshauptmannschaft St. Veit gemeldet worden.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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