Walliser Wildhüter soll Steinadler misshandelt haben
Ein Walliser Wildhüter soll 2018 zwei Steinadler misshandelt haben. Das Kantonsgericht sprach ihn frei, die Staatsanwaltschaft zieht ans Bundesgericht.
Steinadler gefesselt und misshandelt
Ein Walliser «Wildhüter» soll 2018 zwei Steinadler misshandelt haben. Das Kantonsgericht sprach ihn frei, doch die Staatsanwaltschaft zieht den Fall ans Bundesgericht weiter.
Die Staatsanwaltschaft hatte dem «Wildhüter» vorgeworfen, zwei Adler ohne Bewilligung gehalten und misshandelt zu haben. Er fesselte sie mit einem Metallband in seinem Stall und posierte mit ihnen im Auto.
Verschworene Gruppe toleriert Wilderei
Glaubt man den Aussagen der Zeugen, gibt es unter den 25 Berufswildhütern und 118 Hilfswildhütern sowie den 3’000 Hobby-Jägern eine verschworene Gruppe: Sie toleriere das Wildern von Beutegreifern und fördere dies gar. Ein Hobby-Jäger berichtete, der Wildhüter habe ihn aufgefordert, Luchse zu schiessen. «Er sagte, es sei unsere Aufgabe, die Raubtiere im Wallis auszurotten.» Mehr zum Thema Kriminalität und Jagd.
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