Angst vor dem Wolf! Landwirt verkauft Rinderherde
Ein Landwirt im Taunus verkauft seine Rinderherde aus Angst vor dem Wolf. Zehn Wolfsrisse in der Nachbarschaft waren für ihn genug.
Landwirt verkauft aus Angst vor dem Wolf
Zehn Wolfsrisse in unmittelbarer Nachbarschaft sind für Landwirt Werner Etzel aus Wehrheim im Taunus genug: «Ich werde meine Rinder nach und nach verkaufen. Ich möchte nicht, dass sie von einem Wolf gerissen werden.» In Hessen gibt es derzeit rund 25 Wölfe.
Herdenschutz statt Aufgabe
Etzel ist selbst Hobby-Jäger und bewirtschaftet den Hof in siebter Generation. Die Hobby-Jagd scheitert als Populationskontrolle. Professioneller Herdenschutz zeigt in der Schweiz nachweislich Erfolge. Mehr zum Thema Wolfsschutz und Jagdgesetz.
Dossier: Wolf in der Schweiz: Fakten, Politik und die Grenzen der Jagd
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unseren Dossiers zur Hobby-Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte. Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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