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Angst vor dem Wolf! Landwirt verkauft Rinderherde

„Ich will nicht, dass sie von einem Wolf gerissen werden“, sagt Landwirt Werner Etzel aus Wehrheim im Taunus.

Die Skyline ist zum Greifen nah, neben den Strassen Wiesen. Die Idylle trügt: Zuletzt zehn Wolfsrisse in unmittelbarer Nachbarschaft sind für Landwirt Werner Etzel (50) aus Wehrheim im Taunus genug: „Ich werde meine Rinder nach und nach verkaufen oder schlachten. Ich möchte nicht, dass sie von einem Wolf gerissen werden. Ich tue das aus Verantwortung gegenüber den Tieren, meinem Betrieb und den Menschen“.

Etzel bewirtschaftet den Hof in siebter Generation, inzwischen als Biobetrieb. Ackerbau, Schweinehaltung, 28 Kühe und Kälber. Letztere hält er vor allem, um das Fleisch im Hofladen zu verkaufen. Bald wird der Stall leer sein, kein Tier mehr draussen grasen. „Das tut weh“, schreibt Bild.de.

In Hessen gibt es nach Angaben von Umweltministerin Priska Hinz (64, Grüne) derzeit rund 25 Wölfe. Nach Angaben des Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) wurden seit April rund um Wehrheim zehn Schafe eindeutig von einem Wolf gerissen.

„Die Realität sieht anders aus, als es sich viele wünschen“

Kürzlich hat sich ein Wolf am Waldrand bei Etzels Hof aufgehalten. Er ist selbst Hobby-Jäger und weiss: „Die Realität ist anders, als sich das viele wünschen. Wölfe sind gemütlich, sie jagen nicht nur Wildtiere. Bei Schafen beißen sie die Kehle durch. Größere Tiere wie Rinder lähmen sie und fressen sie, wenn sie noch leben“.

Gibt es bereits fünf Wölfe im Taunus?

Werner Etzel geht aufgrund diverser Fotos von Wildtierkameras davon aus, dass im Taunus inzwischen sogar „ein Wolfspaar und ein Wolfsrudel mit drei Tieren unterwegs sind“.

Er warnt: Wenn die Politik die Sorgen der Landwirte nicht endlich ernst nimmt, werden noch mehr Bauern die Tierhaltung aufgeben!

Sie können mit Barmherzigkeit allen Tieren und unserem Planeten helfen. Wählen Sie Mitgefühl auf Ihrem Teller und in Ihrem Glas. Go Vegan.

1 Kommentar

  1. Es würde hier den Rahmen sprengen, was ich von solcher Polemik halte. Ein Jäger und Landwirt, der Tiere des Fleisches wegen hält (die Rinder sind ja schon mal am Tageslicht…) „schafft“ (wie auch immer dies aussieht) seine Herde aus „Verantwortung“ ab. Er möchte nicht, dass sie vom Wolf gerissen werden. Risse (das Wort wurde jetzt bewusst gewählt) durch Menschen ist ja völlig ok. Ich höre lieber jetzt auf…

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