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Jagd

Alkoholisierter Hobby-Jäger bedroht Fahrradfahrer mit Waffe

Die Debatte über die Regeln für den Alkoholkonsum im Bereich der Jagd wird wiederbelebt, nachdem ein Radfahrer von einem Hobby-Jäger im Kanton Neuenburg mit der Waffe bedroht wurde. Roger Pogialli machte mit seinem MTB am Nachmittag, den 17. November 2018, eine Tour in Chaumont. Kurze Zeit später sieht er einen Hobby-Jäger, laut Schätzung rund 25

Redaktion Wild beim Wild — 26. November 2018

Die Debatte über die Regeln für den Alkoholkonsum im Bereich der Hobby-Jagd wird wiederbelebt, nachdem ein Radfahrer von einem Hobby-Jäger im Kanton Neuenburg mit der Waffe bedroht wurde.

Roger Pogialli machte mit seinem MTB am Nachmittag, den 17. November 2018, eine Tour in Chaumont. Kurze Zeit später sieht er einen Hobby-Jäger, laut Schätzung rund 25 bis 30 Jahre alt, der mit seiner Waffe planlos in den Wald zielt. Als ihn der Hobby-Jäger bemerkte, richtete er die Waffe auf Roger Pogialli und nahm ihn mehrere Sekunden lang ins Visier. Der Hobby-Jäger soll eine penetrante Alkoholfahne gehabt haben.

«Wir befürworten es nicht, wenn es wirklich so passiert ist», sagt Jean-Francois Sunier, Präsident der Jägervereinigung Neuenburg.

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Keine Luchsabschüsse im Wallis

Der Luchs ist genetisch am Limit, trotzdem soll er als erster Kanton der Schweiz zum Abschuss freigegeben werden.

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Sollen wir Gesetze erlassen?

In der Schweiz verbietet oder beschränkt kein Bundes- und Kantonsrecht den Alkoholkonsum auf der Hobby-Jagd, ausser im Kanton Zürich.

Wenn wir den Blutalkoholspiegel für Autofahrer oder Bootsfahrer begrenzen, sollten wir das auch für diejenigen tun, die mit einer Waffe in den Händen im Wald spazieren gehen, findet Nationalrätin Adèle Thorens.

Hobby-Jäger trinken nicht selten schon vor der Treibjagd bzw. Gesellschaftsjagden. In der Vergangenheit wurde der Alkoholkonsum der Hobby-Jäger auch vom Schweizer Tierschutz (STS) thematisiert. Der Berner Jagdverband hat seine Waidmänner vor der Hobby-Jagd dazu aufgerufen, «beim Alkoholgenuss zurückhaltend zu sein». Der Grund: Die Zahl der Fehlschüsse häufen sich.

In den Jahren 2011 bis 2015 wurden insgesamt 1’526 Verletzte durch Jagdunfälle durch die Unfallversicherungen registriert. Dazu mindestens ein gutes Dutzend Todesfälle. Mehr zu Kriminalität und Hobby-Jagd und zur Psychologie der Hobby-Jagd.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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