Stolz: Der Irrtum liegt im Hobby-Jäger
Biogenetische Prädispositionen und frühkindliche Beziehungserfahrungen erklären das Tötungsverhalten der Hobby-Jägerschaft.
Beliebtheitswerte der Hobby-Jägerschaft desaströs
Beliebtheitswerte der Hobby-Jäger sind auch in den Social Medias desaströs.
Biogenetisch kann das heutige jägerische Handeln als Wechselwirkung von genetischer Prädisposition, frühkindlicher Beziehungserfahrung und ungesunden Erziehungseinflüssen begründet werden. Jagd-Ausübende sind überwiegend Männer. Zudem schädigt Gewalt das Gehirn und Fleischkonsum lässt es laut aktuellen Forschungen schrumpfen.
Ein Hilferuf an Wild beim Wild
«Helfen Sie mit, damit diesen Grünröckchen und deren grünen Flintenweibern das Handwerk gelegt wird. Achten Sie auf Ihre Kinder, denn gerade Kinder können sehr schnell von diesen grünen Röckchen eingelullt werden.»
Jägerlatein und braunes Gedankengut unterscheiden sich nicht wesentlich. Beide Couleurs legen bei ihren diffusen Ansprüchen Wert auf eine Kultur der Gewalt. Sie haben beide ein gestörtes Weltbild, welches sie mit sekteneifriger Militanz realisieren wollen.
Jägerlatein-Detektor
Was für ein Typus von Mensch verbirgt sich hinter dem Hobby-Jäger? Passt der Hobby-Jäger mit seiner speziellen Psychostruktur überhaupt noch in unsere heutige Gesellschaft? Verträgt sich das «edle Waidwerk» noch mit dem modernen Tier- und Naturschutzgedanken?
Wildtiermanagement mit Schusswaffen gehört nicht in die Hände von Hobby-Jägern, darüber sind sich immer mehr Menschen einig. Jägerlatein ist keine Wissenschaft. Es braucht einen Aufstand der Anständigen.
Hobby-Jäger bringen bei der Hobby-Jagd Stress, Panik und Chaos in ein hochsensibles Sozialgefüge der Wildtiere. Deren Fortpflanzungsverhalten wird dadurch manipuliert, so dass entsprechend mehr Nachwuchs gezeugt und Verluste schnell ausgeglichen werden. Hobby-Jäger regulieren nichts dauerhaft, sondern zerstören, dezimieren, manipulieren und stimulieren nur.
Hobby-Jagd ist kontraproduktiv
Zur Erklärung beim Schwarzwild: In einer funktionierenden Wildschwein-Rotte kommt es durch Ausdünstung von Pheromonen durch die Leitbache normalerweise lediglich einmal jährlich zu Paarung und Nachwuchs. Fehlt dieses Tier, weil es geschossen wurde, hat dies eine unkontrollierte Vermehrung durch alle geschlechtsreifen Weibchen in der Rotte zur Folge.
Die Fuchsbejagung ist auch nicht unbeteiligt an den jährlichen wirtschaftlichen Schäden in der Kulturlandschaft. Dazu kommt ein direkter Zusammenhang zu regionalen Seuchen zum Beispiel bei den Füchsen.
Im Yellow Stone Naturpark wurden 1995 erneut Wölfe angesiedelt, nachdem das Land durch eine Überpopulation von Hirschen und Rehen karg und öde geworden war. Erstaunliches geschah: Die Wölfe erlegten nicht nur Wild, sondern auch Kojoten, dadurch gab es wieder mehr Kaninchen und Mäuse und diese zogen wiederum die Greifvögel an. Selbst den Lauf der Flüsse beeinflussten die Wölfe.
Falscher Stolz

Ein weitreichender Lösungsansatz kann laut Wild beim Wild nur die radikale Reformierung der Hobby-Jagd sein, hin zu einem professionellen Wildtiermanagement mit Wildhütern und Geburtenkontrolle bei Bedarf.
Jeder Hobby-Jäger sollte deshalb bemüht sein, aus dieser schlechten Gesellschaft auszutreten und ein rechtschaffenes Leben zu führen.
Interessen-Gemeinschaft Wild beim Wild
Die IG Wild beim Wild ist eine gemeinnützige Interessen-Gemeinschaft, die sich für die nachhaltige und gewaltfreie Verbesserung der Mensch-Tier-Beziehung einsetzt, wobei die IG sich auch auf die rechtlichen Aspekte des Wildtierschutzes spezialisiert hat. Eines unser Hauptanliegen ist, in der Kulturlandschaft ein zeitgemässes und seriöses Wildtiermanagement nach dem Vorbild vom Kanton Genf einzuführen – ohne Hobby-Jäger aber mit integren Wildhütern, die den Namen auch verdienen und gemäss einem Ehrenkodex handeln. Das Gewaltmonopol gehört in die Hände des Staates. Die IG unterstützt wissenschaftliche Methoden der Immunokontrazeption für Wildtiere.
Unterstütze unsere Arbeit
Mit deiner Spende hilfst du, Tiere zu schützen und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.
Jetzt spenden →