Tierquäler verfolgt Wölfe und wird verurteilt
Aus dem Video gehe klar hervor, dass die Wölfe durch die Hetze Schaden erlitten haben.
Autofahrer hatte ein Rudel Wölfe über mehrere Kilometer mit einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde gejagt und gedroht, sie zu «schlachten», sobald er sie «erwischt» habe.
6’000 Euro Busse wegen Tierquälerei
Aus diesem Grund wurde Luca Ghedina, Bruder des ehemaligen italienischen Skichampions Kristian Ghedina, wegen Tierquälerei verurteilt. Nun wurde der Tierquäler vom Gericht zur Zahlung einer Busse von 6’000 Euro verurteilt.
Sieg für Tierschützende
«Dies ist ein sehr wichtiger Sieg», sagt Carla Rocchi, die nationale Präsidentin von Enpa. «Sie wurden vom Verfolger gezwungen, über zwei Kilometer mit 50 Kilometern pro Stunde zu laufen, was in einer an sich schon ungünstigen Zeit viel Energie verbrauchte.»
Besser das Licht abschalten
Enpa habe die Landwirtinnen und Landwirte schon immer aufgefordert, alle möglichen Massnahmen zum Schutz ihrer Tiere zu ergreifen. Ein solches Verhalten sei nicht nur im Hinblick auf die Achtung der Würde der Tiere inakzeptabel, sondern auch gefährlich für diejenigen, die es in die Tat umsetzen.
Der Mann hätte gut daran getan, in Sicherheit anzuhalten, vielleicht für ein paar Augenblicke das Licht auszuschalten und dann in aller Ruhe wieder anzufahren, so die Entscheidung des Gerichtes.
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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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