Die Hobby-Jagd im Kanton Bern soll gewaltfreier werden.
Dazu wurde beim Stadtrat am 13.3.2025 die Interpellation: „Gewaltfreie Alternativen zur Jagd in Bern“ eingereicht.
TeleBärn hat dazu ein Streitgespräch mit dem Titel: „Wildregulierung: mit Jagen oder gewaltfreien Alternativen“ organisiert. Die Gäste: Tobias Sennhauser, Stadtrat «Tier im Fokus», Hobby-Jägerin Sabine Brechbühl und Hobby-Jäger Lorenz Hess, Präsident Berner Jägerverband.
Der Amateur-Jäger Lorenz Hess ist in der Schweiz auch als Fuchsprügler bekannt. Dies, weil er mit einem Stück Holz einen von einem Hobby-Jäger angeschossenen Fuchs zu Tode prügelte, da laut seiner eigenen Aussage sein Gewehrlauf mit Erde verstopft war. Ein Video belegte den Vorfall. „Tiere jagen bedeutet Tiere respektieren“ oder „Ein bisschen, was geht immer“, ist sein Motto.
Schon im Jahr 2020 wollte Lorenz Hess während der parlamentarischen Debatte zum missratenen Jagdgesetz, dass der Luchs neben Biber, Graureiher und Gänsesäger auf die Liste der präventiv regulierbaren Arten kommt. Diese Wildtiere hätten dann, ohne Schäden anzurichten, geschossen werden dürfen.
Was die Luchse in der Schweiz brauchen, ist eine Blutauffrischung von Luchsen aus anderen Beständen. Die Schwächung des Genpools des Luchses ist bei Weitem nicht der einzige Faktor, der die Zukunft des Luchses gefährdet. Auch Verkehrsunfälle und Wilderei von Hobby-Jägern stellen eine echte Gefahr für das Überleben der Luchspopulation dar.
Grundsätzliches
Nur wo Wildtiere bejagt und die Familien- sowie Sozialstrukturen zerstört werden, versagt die eigene Populationskontrolle im Biotop.
In dem Durcheinander, in dem sich die Natur nach jahrzehntelanger Hege und Pflege der Schweizer Hobby-Jäger befindet, ist der Anteil der bedrohten Arten laut der UNO in keinem Land der Welt so gross, wie in der Schweiz.
Die Amateur-Jäger schaffen seit Jahrzehnten ein ökologisches Ungleichgewicht in der Kulturlandschaft mit teils dramatischen Folgen (Schutzwald, Krankheiten, landwirtschaftliche Schäden u. v. m.).
Für echte Hege genügt eine Handvoll Wildhüter, wie das Beispiel Genf oder ganze Länder mit einem Jagdverbot zeigen. Die Wildtiere wären keine Schiessbudenfiguren mehr für Menschen mit einer geringen ethischen Hygiene und psychologischen Problemen.
Auch ohne Jagd habe es nicht plötzlich zu viele Füchse, Hasen oder Vögel. Die Erfahrung zeigt, die Natur kann man sich selbst überlassen. – Ex-Nationalparkdirektor und Wildbiologe Heinrich Haller
Seit dem 1.4.2015 hat Luxemburg aufgrund nachprüfbarer wissenschaftlicher Fakten die richtige Entscheidung getroffen und die Fuchsjagd verboten.
Wer sinnlos Wildtiere tötet, schützt nicht und der zivilisierten Gesellschaft nützt es nichts. In der Schweiz gibt es jedes Jahr menschliche Verletzte und Todesopfer durch die Risikogruppe Hobby-Jäger. Hobby-Jagd und ihr Gemetzel, organisiert durch die kantonalen Verwaltungen, ist kein wissenschaftliches, wild biologisch sinnvolles oder professionelles Wildtiermanagement. Die Mitarbeiter dieser Behörden vertreten immer noch den Standpunkt, dass Tierquälerei Tradition ist. Nicht nur für den Fuchs besteht zahlenmässig keine Abschussplanung, da kann jeder Hobby-Jäger einfach draufhauen, je nach Lust und Laune.
Es ist doch glasklar, dass mit professionellen Wildhütern wie in Genf ein ganz anderes Niveau an die Stelle der Freizeitjäger tritt. Davon profitieren die Wildtiere durch weniger Tierleid, die Bevölkerung, Natur und Umwelt. Champions League statt Grümpelturniere.
Untersuchungen in verschiedenen Ländern und zu verschiedenen Zeitpunkten haben den Einfluss des Rotfuchses nicht nur auf die Rehpopulation belegt: Für das Berner Mittelland wird geschätzt, dass ein Fuchs in den Monaten von Mai bis Juli durchschnittlich elf Kitze erbeuten kann. Im Kanton Bern schiessen Hobby-Jäger aber jedes Jahr rund 2’500 gesunde Füchse für die Mülltonne. Genau die Anzahl, damit die Risikogruppe später ihr Jägerlatein als unabdingbare Regulatoren verbreiten kann.
Hobby-Jäger retten auch keine Rehkitze, damit sie leben können, sondern erschiessen sie feige und hinterhältig ein paar Monate später selbst – aktuell rund 1’600 pro Jahr im Kanton Bern. Wenn die Wildtiere Glück haben, sind sie sofort tot oder werden eben, wie so oft, nur angeschossen und leiden. Professionelle Wildhüter sind nachweislich die besseren Schützen, was zu weniger Tierleid führt.
Insbesondere bei der Hobby-Jagd ist es überaus elementar, dass die Bevölkerung ganz genau hinschaut. Nirgendwo wird so viel mit Unwahrheiten manipuliert. Gewalt und Lügen gehören zur gleichen Münze. Die Hobby-Jagd, nicht nur im Kanton Bern, ist seit Jahrzehnten nichts anderes als eine permanent kostenintensive Baustelle und Streitpunkt für die Politik, Forst, Landwirtschaft, Verwaltungen, Justiz, Krankenkassen, Versicherungen, Tierschutzorganisationen, Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Polizei, Bund, Medien usw. So viele Wildhüter braucht der Kanton Bern gar nicht, um die Schäden und Kosten mit der Abschaffung der Hobby-Jäger locker kompensieren zu können.
Dem Steuerzahler würden vermutlich hunderte Millionen von Franken erspart, welche der Bund, Kantone und Gemeinde in die Walderhaltung pumpt, gäbe es keine Hobby-Jäger mehr.
Der Jagdpräsident
Dem Amateur-Jäger Lorenz Hess war es laut Körpersprache in dem Filmbeitrag in seiner Haut unwohl. Er machte das, was er am besten kann.
Lorenz Hess: „Genf hat ein Heer an staatlichen Jägern, die nichts mit Wildhut zu tun haben.“
In Wahrheit ist es genau umgekehrt. Vor dem Jagdverbot 1974 im Kanton Genf wurden rund 420 Hobby-Jagdpatente pro Jahr verkauft und 7 Garde-Faune waren aktiv. Ein Heer bedeutet zudem immer tausende Einheiten.
Was früher also im Kanton Genf Hunderte Hobby-Jäger sinnfrei gemacht haben, erledigen heute ein gutes Dutzend Wildhüter, die sich zusammen 3 Vollzeitstellen teilen, nebst vielen anderen Aufgaben vorbildlicher. Aus dem Kanton Genf weiss man auch, dass nicht nur die Überwachung, Monitoring etc. der Hobby-Jäger eine enorme finanzielle Belastung war. Die Wildhüter kosten heute den Steuerzahlern an Lohnkosten eine Tasse Kaffee pro Jahr, und der Mehrwert an Biodiversität für die Bevölkerung ist gigantisch.
Es gibt Jahre, da werden im Kanton Genf zum Beispiel kein Rothirsch, Reh, Rotfuchs, Dachs, Marder, Feldhase, Eichelhäher usw. erschossen, laut der eidg. Jagdstatistik. Dies, weil es keine Jagdzeiten für Hobby-Jäger gibt, wie in den anderen Kantonen. Die Wildtiere haben im Kanton Genf in erster Linie eine ganzjährige Schonzeit. Viele Wildtiere sind für die Bevölkerung sichtbar und erlebbar, was wissenschaftlich erwiesen und wertvoll für die Gesundheit der Tiere und Menschen ist.
Sanitarische und therapeutische Abschüsse der Wildhüter in Genf sind nicht das Gleiche, wie eine dezimierende Bejagung anhand des Jägerlateins oder falsch verstandener Naturerfahrung. Hobby-Jagd bedeutet laut Biologen nicht zwangsläufig weniger Wildtiere, sondern mehr Geburten. Hobby-Jäger leisten bei einer genauen Analyse keinen „Frondienst“ für die Öffentlichkeit und schon gar nicht für die Wildtiere. Wildtiere mögen keine Hobby-Jäger. Die Hobby-Jäger würden keinen „Frondienst“ leisten, wenn sie nicht töten dürfen.
Fakten statt Jägerlatein
Über alle Kantone und mehrere Jahre gesehen, machen beim Reh die Funde von Fallwild mit Schussverletzungen in den Kantonen Bern, Fribourg, Jura, Baselland, Schwyz und Zürich und beim Fuchs in den Kantonen Bern, Fribourg, Graubünden und Zürich den weitaus und konstant grössten Anteil der Funde aus.
Bei dem Stress und dem pathologischen Jagddruck der Hobby-Jäger im teilweise dicht besiedelten Lebensraum muss man sich auch nicht wundern, wenn Wildtiere krank werden.
Was Herr Lorenz Hess auch immer vergisst zu erwähnen, ist, dass Wildhüter mit eidg. Fachausweis, eine anspruchsvolle 3-jährige Zusatzausbildung haben. Ungeachtet des Tierschutzgesetzes begehen die Amateur-Jäger, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, abscheuliche Tierquälereien und unzählige Straftaten. Allein im Kanton Graubünden gibt es jährlich über 1’000 Anzeigen und Bussen gegen die Hobby-Jäger.
Der Kanton Graubünden hat hervorragende Erfahrungen gemacht, wie der Wolf bei Rehen und Hirschen die Population senkt und konnte so in bestimmten Gebieten nicht nur die Sonderjagd reduzieren. Der Forstverband ist begeistert. Auch mit der Ansiedelung des Luchses hat die Rehpopulation in verschiedenen Regionen der Schweiz markant abgenommen. Dies ist wissenschaftlich belegt. So zum Beispiel im Toggenburg, Uri, Berner Oberland oder Solothurn. Das Reh und die Gams sind eine typische Beute des Luchses, insofern verwundert die Entwicklung nicht. Der Waldgesundheit und Kulturlandschaft geht es viel besser, wo es Beutegreifer anstatt Hobby-Jäger hat. Wer reklamiert? Immer die Hobby-Jagdverbände.
Wer bekämpft immer wieder Nationalpärke an vorderster Front? Die Hobby-Jägerverbände.
Wer bekämpft immer wieder den Schutz bedrohter Arten, wie aktuell im Kanton Uri? Die Hobby-Jägerverbände.
Der Mitte-Politiker Lorenz Hess setzt sich auch politisch dafür ein, über die unsinnige Fuchsjagd den einheimischen Pelzmarkt zu stärken.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass es in der Vergangenheit immer wieder Tierschützer waren, die den Antrieb für Verbesserungen im Wildtierschutz aufgleisten. Die Hobby-Jäger reagierten immer widerwillig auf Initiativen des Fortschritts. Der gesunde Menschenverstand führte im Jagdwesen zu mehr Wildtierschutz. Zum Beispiel durch die Abschaffung von Tellereisen oder die Vogeljagd mit Leimruten. Tierschützer waren die treibende Kraft, damit die Jagdzeiten eingeschränkt und die Anzahl an jagdbaren Arten reduziert wurde. Um die Ausrottung der Arten zu verhindern, haben Tierschützer den Hobby-Jägern die moralische Verpflichtung zur Pflege auferlegt. Oder dass die ganze Munitionsthematik, Wildtierkorridore usw. auf den Tisch kam. Die Ethik der Hobby-Jäger rennt traditionell immer dem Zeitgeist hinterher.
Vom Bundesrecht her muss kein Kanton in der Schweiz die Hobby-Jagd vorsehen. Es ist das Recht der Kantone, zu entscheiden, ob die Hobby-Jagd zugelassen wird oder nicht. Entscheidet sich ein Kanton gegen oder auch nur teilweise gegen die Hobby-Jagd, kann er dies laut Bundesverfassung frei tun. Der Kanton Genf hat sich längst für diesen vorbildlichen Weg entschieden. Viele Kantone verbieten heute schon örtlich die Hobby-Jagd anhand Jagdbanngebieten, Wildasyl usw.
Naturfreunde machen aktiv schöne Erlebnisse in der Natur, ohne Wildtiere zu exekutieren, damit sie sich wohlfühlen. Es gibt unzählige lobenswerte Menschen, welche die Natur auch nutzen, hegen und pflegen – nachhaltige, selbstlose Arbeit leisten bei der Feuerwehr, Zivilschutz, Tierschutz, Bergwaldprojekt, Trockenmauern erstellen, Biotope pflegen, Landdienste absolvieren, Rehkitzrettung, Wildtierstationen, usw. Keinem von denen käme es in den Sinn, dafür ein gewaltsames Opfer in der Form eines Lebewesens zu fordern, wie dies die Hobby-Jäger tun.
Naturkatastrophe Hobby-Jäger
In dem Durcheinander, in dem sich die Natur nach jahrzehntelanger Hege und Pflege der Hobby-Jäger befindet, ist der Anteil der bedrohten Arten in keinem Land der Welt so gross, wie in der Schweiz. Die Auftragskiller schaffen seit Jahrzehnten ein ökologisches Ungleichgewicht in der Kulturlandschaft mit teils dramatischen Folgen (Schutzwald, Krankheiten, landwirtschaftliche Schäden u. v. m.). Über ein Drittel der Pflanzen, Wildtiere und Pilzarten gilt als bedroht. Die Schweiz ist europaweit beim Ausscheiden von Schutzflächen für die Biodiversität ebenfalls Schlusslicht. Es sind genau immer auch diese Kreise aus Hobby-Jägern mit ihrer Lobbyarbeit, die über die Politik, Medien und Gesetze seit Jahrzehnten dafür verantwortlich zu machen sind. Sie sind es, die zeitgemässe, ethische Tierschutzverbesserungen notorisch blockieren und den seriösen Tier- und Artenschutz sabotieren. Hobby-Jäger wehren sich regelmässig gegen mehr Nationalpärke in der Schweiz, weil es ihnen eben nicht um Natur, Biodiversität und Artenschutz oder Tierschutz geht, sondern darum, ihr perverses, blutiges Hobby zu pflegen.
Wussten Sie …
- dass in der Schweiz unschuldige Jungwölfe liquidiert werden?
- dass Hobby-Jäger bei der Beurteilung der Wildbretqualität lügen und dass verarbeitetes Wildfleisch laut der WHO wie Zigaretten, Asbest oder Arsen krebserregend ist?
- dass laut Studie nirgendwo die Bleibelastung der Steinadler und Bartgeier höher ist, als in den Schweizer Alpen, wegen der Munition der Hobby-Jäger?
- dass die Waidgerechtigkeit der Hobby-Jäger dem Tierschutzgesetz diametral widerspricht, eine Fata Morgana ist?
- dass Jagd Krieg ist, wo man tierische Konkurrenten einfach liquidiert?
- dass es unzählige illegale und nicht gekennzeichnete Hochsitze in unserer Natur gibt, die zum Teil so morsch sind, dass sie eine Gefahr für Kinder darstellen, Menschen zu Tode kommen können?
- dass Jahr für Jahr unzählige Menschen durch Jägerwaffen getötet oder verletzt werden, teilweise so schwer, dass sie im Rollstuhl sitzen oder ihnen Glieder amputiert werden?
- dass in der Schweiz jährlich rund 120’000 völlig gesunde Rehe, Hirsche, Füchse, Murmeltiere und Gämsen meist sinnlos gekillt werden?
- dass es wegen der Hobby-Jäger heute kaum mehr möglich ist, mit den Wildtieren in Harmonie zu leben, Wildtiere zu sehen?
- dass Schrotladungen Hasen wie kleine Kinder aufschreien lassen und “geschossenen” Rehen und Hirschen die Innereien zerfetzen, damit sie auf der Flucht Spuren für die Nachsuche hinterlassen?
- dass die Behauptung der Hobby-Jäger, die grausamen Wildtier-Massaker seien notwendig, um Tierbestände zu regulieren, wissenschaftlich widerlegt sind?
- dass Hobby-Jäger offen zugeben, dass es bei der Jagd um die “Lust am Töten” und “die Freude am Beute-Machen” einer krankhaften Passion geht?
- dass Hobby-Jäger keinen sechsten Sinn haben und dennoch regelmässig behaupten, sie schössen nur kranke und schwache Tiere, was natürlich in der Praxis nicht stimmt?
- dass Hobby-Jäger ins Ausland zur Trophäenjagd fahren, fern aller Arten- und Jagdschutzbestimmungen, und dass es sogar Schweizer-Hobby-Jäger-Reiseveranstalter für solch debile Jagdvergnügen gibt?
- dass die überwiegende Mehrheit keine legitimierten Berufsjäger sind, sondern die Jagd als Hobby-, Sport- und Freizeitvergnügen ausüben, was nicht sittlich ist und eigentlich dem Tierschutzgesetz widerspricht?
- dass 99,07 % der zivilisierten Menschen in der Schweiz keine Hobby-Jäger sind, also nur 0,3 % Hobby-Jäger Freude an diesen blutigen Aktivitäten haben?
- dass diese Wildtierkiller nicht anhand wissenschaftlicher Rechtfertigungen jagen?
- dass geschützte Arten eigentlich nicht ins Jagdrecht gehören, weil Hobby-Jäger mit dem Artenschutz überfordert sind und immer wieder auf der Roten Liste stehende Tiere, wie Luchs, Wolf, Feldhase, Rebhuhn, Wachtel, usw., aus Spass abschiessen?
- dass Hobby-Jäger bestimmte Tierarten gezielt dezimieren, um keine Konkurrenz zu haben, für ihr widernatürliches Verhalten (Fuchs, Luchs, Wolf, Greifvögel, usw.)?
- dass das Wild stirbt, bevor der Hobby-Jäger auch nur einen einzigen Schuss abgeben kann, es dies zu verhindern gilt und das wohl der zentrale Gedanke der Hege und Pflege sowie Jagdplanungen ist?
- dass bei den Wildschweinen (und Füchsen) normalerweise nur die Leitbache Junge bekommt, aber aufgrund ihres Abschusses alle weiblichen Tiere innerhalb der Rotte sich fortpflanzen und wir auch deshalb eine Wildschweinschwemme haben?
- dass die Weidetiere – Hirsche, Rehe, usw. – ursprünglich hauptsächlich tagaktiv auf Feldern und Wiesen lebten, wie Ziegen, Schafe, Kühe, usw., und nicht im Wald?
- dass der Wolf für die Gesunderhaltung der wilden Huftiere langfristig lebenswichtig ist, weil er zum Beispiel mit unglaublicher Präzision kranke oder schwache Tiere erbeutet und dadurch den Hobby-Jägern hoch überlegen ist?
- dass Füchse nach der sinnlosen Jagd meist im Abfall landen?
- dass Füchse heute hauptsächlich gejagt werden, damit es mehr Hasen, usw. für die Hobby-Jäger in der Bratpfanne hat? Dass sich der Fuchs aber zu über 90 % nicht von Hasen ernährt, einen gesunden Hasen nie erwischt?
- dass man gegen Hobby-Jäger im Tierschutz nicht nur mit Sanftmut, Strassenfesten, Gebetsketten, usw. vorgehen kann (auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil)?
- dass Hobby-Jäger mit dem Jägerlatein eine respektlose Verhöhnung von Lebewesen betreiben?
- dass es verpönt ist, Hochwild an der Fütterung oder während der Paarungszeit zu erschiessen, der Hobby-Jäger aber keine Skrupel hat, dies beim Beutekonkurrenten Fuchs zu tun?
- dass in manchen Kantonen Hobby-Jäger nur des zarten Fleisches eines Jungtieres wegen auf die Jagd gehen?
- dass Hobby-Jäger trächtige Mutterkühe vor ihren Jungtieren erschiessen oder nur Jungtiere während der Aufzuchtzeit (Nach-Sonderjagd)?
- dass Hobby-Jäger die Umwelt, Natur, Mensch und Tier mit ihrer Munition vergiften?
- dass Bestialität, Barbarei, Grausamkeit, Blutvergiessen und sinnlose Qualen kein Kulturgut sein können in einer zivilisierten Gesellschaft?
- dass Hobby-Jäger jährlich rund 10’000 Rehkitze erschiessen?
- dass Hobby-Jäger im strengen Winter hungernde Tiere mit Futter anlocken, nur um sie hinterhältig und feige erschiessen zu können?
- dass Hobby-Jäger scharf gemachte Hunde in Höhlen hetzen, um Füchse und Dachse zu eliminieren (Baujagd)?
- dass Hobby-Jäger friedliche Lebewesen in Kastenfallen locken, in denen sie unter Umständen tagelang leiden und auf ihren Killer warten müssen oder den Tieren oft einen stundenlangen Todeskampf bereiten (Fallenjagd)?
- dass Hobby-Jäger friedliche Wildtiere beim Schlafen oder Sonnen feige mit hochmodernen Präzisionswaffen aus dem Hinterhalt meucheln oder verletzen?
- dass Hobby-Jäger Auszeichnungen, Fellmärkte, Preisverleihungen für den Trophäenkult, Trophäenschauen, Pelzhandel, usw. unterstützen?
- dass Hobby-Jäger minderjährigen Schulkindern Schusswaffen in die Hände drücken und mit ihnen das Töten üben?
- dass Hobby-Jäger ihre qualvollen Taten oft in der Einsamkeit ausführen, was Tierquälereien fördert?
- dass Hobby-Jäger viele Wildtiere nur schwer verletzen und die Opfer oft stundenlang unter enormen Qualen und Angst leiden, bis ein Schweisshund sie findet und sie erschossen werden?
- dass Hobby-Jäger (ausser der Vivisektion) den Tieren am meisten Qualen und Missbrauch zufügen, auch durch die Art des Tötens?
- dass die jägerliche Tier- und Naturliebe sich nicht am Dasein des geliebten Objekts erfreut, sondern vielmehr darauf abziehlt, das geliebte Wesen mit Haut und Haar zu besitzen, und darin gipfelt, es durch den Akt des Tötens zur Beute zu machen?
- dass Hobby-Jäger Verbissschäden geradezu fördern durch den Jagddruck, insbesondere auf Beutegreifer wie Fuchs, Luchs und Wolf?
- dass Hobby-Jäger für asoziales, unethisches und unchristliches Verhalten Tür und Tor öffnen?
- dass Hobby-Jäger der Bevölkerung normale natürliche Tierbeobachtungen und Interaktionen vorenthalten?
- dass es kein grösseres und mit Munition verseuchtes Quälprodukt gibt als Wildbret?
- dass es schweizweit keine einheitliche Regelung gibt, was Sehtest, Schiesspraxis, usw. der Hobby-Jäger betrifft?
- dass es keinen psychologischen Wesenstest für Hobby-Jäger gibt?
- dass es kein Alkoholverbot gibt für Hobby-Jäger, wenn sie mit ihren Waffen auf Tiere schiessen?
- dass Hobby-Jäger in schulische Einrichtungen eindringen, um ihr Jägerlatein und ihre Gewalt den Kindern aufzuschwätzen?
- dass ein Gericht in Bellinzona unlängst bestätigt hat, dass Jagdvereine praktisch alles, was grausam, unnötig und herzlos ist, fördern?
- dass der Verein „Jagd Schweiz“ in erster Linie Respektlosigkeit und eine Gewaltkultur kultiviert – genau das Gegenteil, wonach ein kultivierter Mensch in unserer Gesellschaft streben sollte.
- dass allein im Kanton Graubünden jedes Jahr über 1’000 Anzeigen und Bussen gegen Hobby-Jäger verhängt werden?





