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Jagd

Waadtländer Hobby-Jäger-Chef tritt zurück

Der Co-Präsident der Waadtländer Hobby-Jäger tritt nach Drohungen und Sachbeschädigungen mit sofortiger Wirkung zurück.

Redaktion Wild beim Wild · 3. Februar 2023

Philippe Duperrex, Opfer von Drohungen und Sachbeschädigungen, tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Amt im Verband der Waadtländer Sektionen der Diana zurück.

«Das geht zu weit, das ist untragbar. Meine Priorität ist die Sicherheit meiner Familie», erklärte Philippe Duperrex in einer Pressemitteilung.

Im Visier der Wolfsbefürworter?

Philippe Duperrex war Präsident des Kampagnenkomitees für ein Ja zum Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel. «Ich habe keine unwiderlegbaren Beweise, aber der Inhalt der anonymen Nachrichten lässt vermuten, dass die kriminellen Handlungen das Werk extremistischer Pro-Wolf-Aktivisten sind», räumt er ein.

Sechs Strafanzeigen

Sechs Anzeigen wurden erstattet, und die Polizei hat Präventivmassnahmen ergriffen. Am 1.2.2023 reichte er beim Vorstand des Waadtländer Hobby-Jägerverbands seinen Rücktritt ein. «Ich habe das ganz klar getan, um die Wogen zu glätten», gibt er zu. Mehr zum Thema Kriminalität und Jagd.

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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unseren Dossiers zur Kritik an der Hobby-Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

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