Referenzen

Unter Referenzen versteht die IG Wild beim Wild den Gleichklang ihrer Arbeit mit Dritten. Referenz bezeichnet in diesem Fall eine Person oder eine Organisation, die mit ihrer Arbeit in einer ähnlichen Ansicht zur Jagdkritik steht und sein Einverständnis erteilt hat, als Referenz bei der IG Wild beim Wild genannt werden zu dürfen. Unter Umständen äussert sich der Referenzgeber dabei auch zu Details der Zusammenarbeit, wie zum Beispiel bei den Google Rezensionen oder auf Facebook.

Eine Referenz gilt als wirkungsvolles, weil glaubwürdiges Instrument für die Meinungsbildung weil bei Referenzen positive Aussagen über die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens nicht von diesem Unternehmen selbst kommen, sondern von Dritten. Referenzmarketing geht davon aus, dass potenzielle Leser während der Phase der Meinungsbildung eher den Erfahrungen anderer glauben, als den Versprechen des Anbieters.

Wer heute noch glaubt, man könne Wildtierbestände nur über die Tierquälereien der Jagd eingrenzen, ist schlecht informiert oder verdient daran. Die Jagd, wie sie derzeit durchgeführt wird, hat bei vielen “problematischen” Arten nicht zu weniger, sondern zu mehr Einheiten geführt. Tiere, wie Wildschwein, Fuchs, Hirsche und Rehe, vermehren sich unter jagdlichem Druck besonders stark. Hobby-Jäger bejagen auch bedrohte Arten, wie den Feldhasen, den sie durch die Bejagung des Fuchses eigentlich schützen wollen. Hobby-Jäger schiessen mit ihrer Munition pro Jahr Tonnen von Blei in die Landschaft. Das reichert sich im Boden und Wasser an. Über die Nahrungskette gelangt dieses giftige Metall in den Körper von Tieren und schliesslich von Menschen. Viele Freizeitjäger schiessen schlicht zu schlecht. Wenn Wildtiere nicht richtig getroffen werden, verenden sie qualvoll. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Fuchsbandwurm in der Schweiz kein relevantes Problem ist und zudem eher von Hunden als von Füchsen übertragen wird; und auch die Schweinepest wird eher von Hausschweinen auf Wildschweine übertragen als umgekehrt. Viele Hobby-Jäger sind der Rückkehr von Wolf und Luchs gegenüber nicht aufgeschlossen, und es kommt immer wieder zu illegalen Abschüssen dieser besonders geschützten Arten.

Schreiben Sie uns. Wir posten Ihre Referenzen hier.

    Verein Wildtierschutz Schweiz
    Es macht keinen Sinn, Tiere aus Spass zu töten. Es ist in erster Linie ein ethisches Problem, weil ein Lebewesen ohne ersichtlichen Grund ausgelöscht wird.

    Auch ohne Jagd habe es nicht plötzlich zu viele Füchse, Hasen oder Vögel. Die Erfahrung zeige, die Natur könne man sich selber überlassen. Rein pragmatisch gesehen ist die Niederjagd nicht notwendig

    Jagd Schweiz
    Jagd Schweiz

    JagdSchweiz weiss, dass sich Wildtierbestände grundsätzlich – auch in unserer Kulturlandschaft – von selber regulieren würden.

    Gottlieb Dandliker

    Die Regulation im jagdfreien Kanton Genf erfolgt ausschliesslich durch Wildhüter, es werden keine Amateurjäger einbezogen. Sicherheit, Ethik und Tierschutz spielen eine grosse Rolle. Tierschutz bedeutet vor allem die Vermeidung von angeschossenen Tieren. Das passiert massenweise in der Umgebung im Kanton Waadt.

    Pro Natura Schweiz

    Eine sogenannte Regulierung von Grossraubtieren zugunsten hoher Huftierdichten lehnt Pro Natura aus fachlichen und ethischen Gründen kategorisch ab. In Wirklichkeit geht es nicht um Regulierung, sondern um Dezimierung. Das zeigen die vorgebrachten Scheinargumente deutlich.

    Schweizer Forstverein

    Der Schweizerische Forstverein (SFV) begrüsst die Präsenz von Luchs und Wolf in der Schweiz. Wo Luchs und Wolf regelmässig vorkommen, werden weniger Schäden an der Waldverjüngung festgestellt.

    Stiftung für das Tier im Recht

    Das Fangen und Töten von Wildtieren ist weder zeitgemäss noch ethisch vertretbar, weshalb die Jagd nicht mehr betrieben werden sollte.

    Schweizer Tierschutz STS

    Die Jagd dient lediglich der Schaffung und Erhaltung eines vom Menschen zurzeit gewünschten Zustands. Dieser Zustand kann für die Tierwelt und Artenvielfalt vor- oder nachteilig sein; zwingend „natürlich“ oder „notwendig“ ist er aus ökologischer Sicht nicht.

    Zürcher Tierschutz

    Die Jagd wird gemeinhin als notwendige Massnahme zur Regulierung von Wildtierbeständen sowie zur Reduzierung von Wildschäden bezeichnet und als ökologische (Hege-)Massnahme auch akzeptiert. Für beide Jagd-Begründungen fehlt aber meistens der stichhaltige Nachweis, so wie auch meistens der Nachweis fehlt, dass die Jagd das effektive oder vermeintliche Problem auch wirklich löst.

    Birdlife Schweiz

    Die Jagd wirkt vor allem durch die Entnahme von Individuen als direkte Störung (z.B. Jagd in Wasservogelgebieten) und als Faktor, der die Gewöhnung von Wildtieren an den Menschen verhindert und damit die Störungsproblematik verschärft.

    WWF Schweiz

    Für den WWF ist klar, dass das oberste Ziel der Jagd nicht das sportliche Vergnügen oder die Versorgung der heimischen Gastronomie mit Wildbret sein soll.

    Vogelwarte Sempach
    Vogelwarte Sempach

    Die Jagd auf Vögel entspricht zwar regional einer stark verwurzelten Tradition, ist aber aktuell als Sport- und Freizeitaktivität einzustufen.

    Wildhüter Fabian Kern

    Wir haben beobachtet, dass Fuchsmütter dort, wo man die Tiere jagt, mehr Junge zur Welt bringen. Man könne zwar mit einem Abschuss punktuell eine Entlastung schaffen, doch in Kürze werden die freien Reviere wieder eingenommen. Die Natur reguliert das selbst.

    Robert Brunold, Ex-Präsident des BKPJV Graubünden

    Nötig ist die Niederjagd nicht, aber berechtigt. So könne man sich auch fragen, ob es sinnvoll sei, Beeren und Pilze im Wald zu sammeln.

    Schweizer Liga gegen Vivisektion und für die Rechte des Tieres

    Mit 30’000 Jägern in der ganzen Schweiz und 4’900 allein in der Romandie scheint die Jagd zumindest dazu zu dienen, eine Lobby am Leben zu erhalten. Muss die Fauna aber überhaupt reguliert werden und verläuft die Jagd auf ethisch korrekte Weise?

    Verein gegen Tierfabriken Schweiz

    Wir haben Mitmenschen unter uns, die noch in der Kultur der Jäger und Sammler stehen geblieben sind. Das lässt sich nicht ändern. Hingegegen ist es Pflicht und Aufgabe unserer zivilisierten, humanistischen Gegenwartskultur, Grenzen zu setzen gegen Tierquälerei.

    Verein zum Schutze der bedrohten Wildtiere

    Im Mittelland werden die meisten Wildtiere während den Monaten Oktober, November und Dezember abgeschossen. Dies geschieht auf gemeinste Art und Weise mittels Treibjagden mit Treibern und Hunden. Treibjagden sind tierquälerisch und ein Relikt aus alten Zeiten. Sie sind grausam, unzeitgemäss und nicht mehr akzeptierbar.

    Netap

    NetAP spricht sich klar gegen die Jagd aus. Befürwortern wie Gegnern empfehlen wir die Studie von Carlo Consiglio, Professor für Zoologie an der Universität Rom. Er ging der Frage nach, ob die Jagd zu rechtfertigen ist oder nicht. Seine Untersuchungen, die er in dem Buch „Vom Widersinn der Jagd“ vorstellt, sind wissenschaftlich abgesichert, sachlich vorgebracht und von zwingender Logik.

    Tier im Fokus

    Die Jägerschaft legitimiert den Abschuss von jährlich rund 140.000 Tieren vor allem mit dem Argument, die Jagd würde die Population regulieren. Doch hält dieses Argument einer wissenschaftlichen Prüfung stand? Wir finden klar nein. Wir fordern deshalb ein generelles Jagdverbot, damit diese unnötige Gewalt an Tieren ein Ende hat und die Wildtiere in Zukunft ein Leben ohne Furcht vor den Menschen führen können.

    Animal Rights Switzerland

    Es gibt berechtigte Zweifel, ob es ein effektives Mittel zur Bestandesregulation ist, Tiere mit Schusswaffen zu töten. Doch selbst wenn die Jagd effektiv wäre, wäre sie abzulehnen, denn sie ist mit der Vorstellung unvereinbar, dass Tierleben einen Eigenwert haben. Wir fänden es ja auch nicht in Ordnung, mit Schusswaffen auf Menschen zu schiessen, nur weil es zu viele Menschen gibt.

    NABU

    Die Argumente der Jägerschaft sind – wie bei der Regulation gezeigt – nicht immer richtig. Andere Argumente sind nicht verständlich, sie wirken wie eine Ausrede, z.B. „Jagd ist angewandter Naturschutz“. Tatsächlich war Jagd immer nur eine Nutzung von Teilen der Natur. Deren Schutz kommt weitgehend ohne jagdliche Aktivitäten aus.

    PETA

    Die Jägerschaft versucht, ihr blutiges Hobby mit Unwahrheiten und Stammtischparolen zu rechtfertigen.  Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten, wir an ihnen experimentieren oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten.

    Vier Pfoten

    Während Jäger von Hege, Pflege und Schutz der Natur sprechen, verwandeln sie diese in einen dauerhaften Kriegsschauplatz. Sie verursachen ständiges Fluchtverhalten, Stress und Todesangst bei den hochsensiblen Tieren und zerstören deren Sozialstrukturen. Die Tiere reagieren auf diesen massiven Eingriff mit einer höheren Geburtenrate und früherer Geschlechtsreife. Dadurch, sowie durch massive Fütterung erzeugen Jäger absichtlich Überpopulationen und der Teufelskreis beginnt von vorne. Daher sind alle angeblichen Probleme, die Jäger als Ausrede für ihr tierquälerisches Hobby anführen, von ihnen selbst verursacht.

    Animal Peace

    Kein Umstand zwingt uns Menschen Tiere zu jagen. Trotzdem tyrannisiert eine Minderheit von 0,4% der bundesdeutschen Bevölkerung Abermillionen Wildtiere und überzieht ihre Welt  mit Leid und Tod.  Eine Entscheidung gegen die Jagd ist eine Entscheidung für die Kultur und für das Leben. Deshalb steht animal peace für ein Verbot der Jagd.

    Soko Tierschutz

    Die Jagdlobby führt viele Gründe auf, um den Sport Jagd und die daran hängende Milliardenindustrie zu rechtfertigen. Kratzt man ein wenig an der Oberfläche, bleibt bis auf den Förster, der ein angefahrenes Tier erlöst nicht viel mehr übrig als ein Hobby, das Menschen Spass macht und Lust und Nervenkitzel verspricht. Die Jäger finden immer einen Grund zur Jagd: Ein Tier wird gegen ein anderes ausgespielt, geschützte Tierarten sollen geschützt werden, aber geschützte Tierarten, die wieder Fuß fassen, müssen erneut „kurz gehalten“ werden. Die natürliche Regulation wird durch erbarmungslose Jagd auf Raubtiere und Wildfütterung im Winter und Sommer ausgeschaltet und somit das Argument der Überpopulation selbst geschaffen. Auch der Stress durch jagliche Eingriffe und die Befahrung der Reviere führen zu einer durchaus erwünschten höheren Vermehrungsrate.

    Animals United

    Von der Jagd wird ein wunderschönes und harmonisches Bild gezeichnet. Hinter diesen angenehmen Fassade verbirgt sich jedoch grausames und unnützes Töten. Letztendlich sind Schlagworte wie “Bestandsregulierung” nur vorgeschobene Gründe, um die Lust am Töten und den Verzehr von Mitgeschöpfen zu rechtfertigen. Anscheinend müssen in unserer ach so modernen Gesellschaft noch derart archaische Bedürfnisse gestillt werden. Aber es geht auch anders!

    Menschen für Tierrechte

    Im Rahmen der Jagdausübung ist vieles erlaubt, was an anderer Stelle verboten ist: In Fallen gefangene Dachse und Waschbären warten unter erheblichen Leiden und in Todesangst Stunden auf Erlösung, Füchse und Marder werden getötet und einfach entsorgt, Jagdhunde zu Ausbildungszwecken auf Enten gehetzt, Tiere ohne Betäubung getötet und sogar säugende Muttertiere und Tiere gefährdeter Arten werden erlegt. Die Jagd ist ein Freizeitvergnügen, ein Hobby, wie Segeln oder Tennis spielen.

    Ariwa

    Jagd bedeutet Leid und Tod für leidensfähige Mitgeschöpfe und schadet dem Gleichgewicht der Natur. Alle wesentlichen von der Jägerschaft genannten Gründe für die Jagd sind heute wissenschaftlich widerlegt.Ließe man der Natur ihren Lauf, würden sich die Tiere dem Platz- und Nahrungsangebot anpassen und sich nicht in unnatürlich hohem Maße fortpflanzen, wie es durch die Eingriffe der Jäger geschieht. Heute wieder einwandernde große Raubtiere wie der Wolf werden nicht selten von Jägern als „Nahrungskonkurrenten“ heimlich aus dem Weg geschossen. Es gibt keinen rationalen Grund für die Jagd – es sei denn, man sähe die Lust am Töten oder das Sammeln von Trophäen als solchen an.

    V Partei

    Wissenschaftliche Studien und Stellungnahmen renommierter WildbiologInnen belegen, dass es für die Wildtierjagd keinen vernünftigen Grund gibt und sie sogar kontraproduktiv zu den ausgelobten Zielen der JagdbefürworterInnen ist. Die Jagd zerstört Familienverbände und Sozialstrukturen und führt dazu, dass sich die Tiere unkontrolliert und losgelöst von ihrem natürlichen Fortpflanzungsrhythmus vermehren. Untersuchungen belegen, dass Wildpopulationen nicht allein durch Beutegreifer, sondern auch durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten reguliert werden.

    Partei Mensch Umwelt Tierschutz

    Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz sieht im Töten wild lebender Tiere grundsätzlich keine geeignete Verfahrensweise, um ökologische Stabilität herzustellen oder aufrechtzuerhalten. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Jagd unsere Restnatur dauerhaft in ihrem Bestand schädigt. Sie zerstört Tiergemeinschaften, destabilisiert natürliche Gleichgewichte, neurotisiert wild lebende Tiere und zwingt sie in artuntypische Verhaltensweisen (z.B. Nachtaktivität durch hohen Jagddruck, unnatürliche Tierkonzentration an Futterstellen). Jagd führt zu massivem Stress der Wildtiere und missachtet vorsätzlich ihre grundlegendsten Bedürfnisse. Dass darüber hinaus der Jagd nicht jene ökologische Bedeutung zukommt, die ihr von Jägerseite aus immer wieder zugesprochen wird, ist für jede einzelne Tierart anhand wissenschaftlicher Untersuchungen belegbar. Die Situation in langfristig jagdfreien Gebieten zeigt, dass ein Jagdverbot nicht nur für Natur und Tierwelt positive Folgen hat, sondern es außerdem den Menschen erleichtert, ein positives Verhältnis zur Mitwelt zu gewinnen.

    Wildtierschutz Deutschland

    Wenn die Jagd also gar nicht das ist, was sie vorgibt zu sein, wenn eine nachhaltige Reduzierung von Wildtierbeständen gar nicht gegeben ist, wenn Naturschutzverbände den Beitrag der Jagd zum Naturschutz in Frage stellen, wenn Tierärzte und Tierschutzverbände Tierquälerei im Rahmen der Jagd konstatieren und man der Öffentlichkeit erklären muss, warum jedes Jahr Millionen Tiere für die Tierkörperbeseitigung sterben – warum brauchen wir dann die Jagd in ihrer heutigen Form? Eine Antwort darauf geben Fachliteratur, Jagdzeitschriften und Jagdforen: dort wird die Jagd zum Abenteuer stilisiert, den Jägern bedeutet sie Lust und Leidenschaft.

    Tierpartei Schweiz

    Ein Wildtier-Management, ausgeführt durch professionell ausgebildete Wildhüter, führt zu mehr Lebensqualität für Mensch und Tier, da die Tier- und Pflanzenvielfalt auf längere Sicht gefördert wird (Biodiversität) und Naturerlebnisse wie Wildtierbeobachtungen vermehrt ermöglicht werden. Die Verfolgung durch die Jagd hat tagaktive Tiere wie Wildschweine, Füchse oder Rehe nachtaktiv gemacht. Deshalb ereignen sich die meisten Wildtierunfälle in der Dunkelheit.

    Wolfschutz Deutschland

    Jagd in der heutigen Form reguliert nicht, sondern sie schafft nur unfassbares Leid. Hobbyjäger haben das Mitgefühl und den Respekt vor dem Mitgeschöpf verloren.

    Markus Wild, Philosoph Uni Basel

    Wenn Sie akzeptieren, dass wir Tieren nicht willkürlich Schmerz zufügen sollten, dann sollten Sie auch akzeptieren, dass wir empfindungsfähige Tiere nicht töten sollten, falls diese Tiere eine Chance auf positive Empfindungen haben. Tiere haben, anders gesagt, ein Recht auf Leben. Das ist nur konsequent zu Ende gedacht, was wir als moralische Regel alle anerkennen. Wenn Jagd das Töten von Wild durch Menschen nach bestimmten Regeln ist, dann halte ich die Jagd auf empfindungsfähige Tiere im Prinzip für eine ethisch nicht gerechtfertigte Praxis. Kurz und gut: Wir sollten prinzipiell nicht jagen.

    Luca Maggi
    Luca Maggi, Gemeinderat Grüne Stadt Zürich

    Die Stadt Zürich macht es vor: das Stadtgebiet inklusive den Wäldern, sind heute schon Wildschongebiete und werden von Wildhütern betreut. Studien und Erfahrungen belegen, dass sich der Wildtierbestand ohne Bejagung weitgehend selbst reguliert. Durch die Bejagung der Wildtiere steigt deren Geburtenrate, da sich diese durch den Jagddruck und die Dezimierung ihrer Art schneller reproduzieren. Dies führt zwangsläufig zu einer unerwünschten künstlichen Vermehrung, welche von der Jägerschaft wiederum als Legitimation für eine Regulierung durch die Jagd aufgeführt wird. Darum brauchen Tiere Wildhüter und keine Jäger.

    Vanessa Gerritsen
    Lic. iur. Vanessa Gerritsen

    Die Schweizer Verfassung schützt die Würde des Tieres. Die als Freizeitvergnügen betriebene Jagd ist damit nicht vereinbar.

    Beat Hauenstein
    Beat Hauenstein, Dipl. Natw. ETH

    Der Tierschutz kommt auf der Jagd zu kurz. Dies zeigt auch die laufende Jagdgesetzrevision – die Jagdlobby ist viel zu mächtig und macht kaum Zuge-ständnisse für eine tiergerechtere Jagd. Wollen wir Verbesserungen für unsere Wildtiere erreichen, hilft nur eines: Gehen Sie an die Urne und sagen Sie JA zur Initiative.

    Logo Tier und Wir
    Maya Conoci, Tierethiklehrerin

    Töten darf kein Hobby sein in einer modernen Gesellschaft.

    Logo AGSTG
    Stefan Weber, Koordinationsleiter AGSTG

    Ich bin dafür, dass zukünftig Wildhüter eingesetzt werden, weil ich dann mit einem sicheren Gefühl durch den Wald joggen kann und keine Angst haben muss, von einem Hobbyjäger angeschossen zu werden.

    Alex Wyss
    Alex Wyss, Geschäftsführer Pogona

    Schusswaffengebrauch nach Alkoholkonsum muss endlich verboten werden. Darum lieber Wildhüter mit 0% im Blut als angetrunkene Hobbyjäger. Sicherheit geht vor.