Politikerin trägt Handtasche aus Waschbären-Fell
CDU-Politikerin Sarah Schweizer fordert, mehr Waschbären zu schiessen und ihr Fell zu Handtaschen zu verarbeiten. Die Kritik ist heftig.
Waschbären-Fell als Handtasche
CDU-Politikerin Sarah Schweizer forderte, mehr Waschbären zu schiessen und ihr Fell zu Handtaschen zu verarbeiten. PETA-Kampagnenleiter Peter Höffken: «Die Stigmatisierung des Waschbären als invasive Art ist ungerecht. Studien zeigen, dass er unsere heimischen Vögel überhaupt nicht bedroht.»
Waschbären-Hobby-Jagd taugt nichts
Ein verstärkter Abschuss ist sinnlos: Die Tiere vermehren sich dann nur noch mehr. Zuletzt wurden in Baden-Württemberg 6’000 Kleinbären pro Jahr erlegt, eine Steigerung von 3’000 % gegenüber 2005. Die Hobby-Jagd scheitert als Populationskontrolle. Mehr zum Thema Artenschutz und Tierrechte.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Rolle und Kritik der Hobby-Jäger beleuchten wir Ausbildung, Macht und Selbstbild der Hobby-Jäger. Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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