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Jagd

Hobby-Jäger erschiesst Wolfshund

Ein Schuss durchfuhr am 2. Juni die romantische Abendstimmung zwischen Remderoda und Münchenroda.

Redaktion Wild beim Wild — 12. Juni 2021

Ein Schuss durchfuhr am 2. Juni die romantische Abendstimmung zwischen Remderoda und Münchenroda.

Wolfshund beim Gassigehen erschossen

Hobby-Jäger Thomas Hornung von der Jägervereinigung Jena hatte an diesem 2. Juni den Hund Miro erschossen. «Wir Hobby-Jäger haben nicht nur das Recht, unser Wild zu verteidigen, wir haben die Pflicht dazu», sagt Hornung, der bereits seit etwa 40 Jahren Wildtierkiller ist.

Doch Thomas Hornung hat bereits zum zweiten Mal einen Hund erschossen.

Miro war ein junger Tschechoslowakischer Wolfshund. «Er war gut erzogen. Meine Tochter wollte Miro zum Therapiehund ausbilden lassen», sagt Doreen Jaenichen.

«Miro starb in meinen Armen. Das kann man sich gar nicht vorstellen, es war schrecklich.» Ihre Tochter Leonor hatte den Hund als Welpen erst im vergangenen Jahr bekommen.

Hobby-Jäger sah die Gefahr der Paarung mit einem Wolf

Hornung führt als Grund für den nötigen Abschuss die Gefahr auf, dass Miro sich mit einem in Jena gesichteten Wolf hätte paaren können. Ausserdem habe keine schriftliche Genehmigung für den Abschuss vorgelegen.

Die richtige Auslegung von Tierschutz-, Wald- und Jagdgesetz liegt nun bei Gericht. Doreen Jaenichen hat Strafanzeige gestellt.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Wilderei und Jagdkriminalität in der Schweiz dokumentieren wir Fälle, Rechtsfragen und wiederkehrende Muster.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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