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SBB-Sparbillette: Mehr öV-Nutzung durch Rabatte

Ein attraktiver öffentlicher Verkehr (ÖV) muss auch über ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen. Deshalb vereinbarten der Preisüberwacher und die SBB, dass die SBB 2025 und 2026 Sparbillette im Fernverkehr mit einer Rabattsumme von jährlich je 50 Millionen Franken anbieten werden.

Redaktion Wild beim Wild — 20. Februar 2025
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Der Anteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtverkehr soll gesteigert werden. Um dieses Ziel zu unterstützen, vereinbarten der Preisüberwacher und die SBB, dass den Reisenden wiederum Rabatte in Form der sehr beliebten Sparbillette gewährt werden sollen.

Sparbillette mit mehrfacher Wirkung

Neben ihrer Beliebtheit war auch ihre mehrfache Wirkung für diese Entscheidung ausschlaggebend: Sparbillette tragen dazu bei, die Gewinne im Fernverkehr in einem angemessenen Bereich zu halten.

Ausserdem können sie zu einer vermehrten Nutzung des öffentlichen Verkehrs führen. Sie zeigen eine positive Wirkung auf den Modalsplit und sorgen durch die Zugbindung dieser Billette für eine bessere Auslastung von schwach besetzten Zügen in Nebenverkehrszeiten.

Rabatte statt Strafpreise

Der Preisüberwacher ist überzeugt, dass mit den Sparpreisen ein effektives und faires Instrument zur Verfügung steht, um die Nutzung des öffentlichen Verkehrs zu fördern und gewünschte Lenkungswirkungen zu erzielen. Deshalb hält er mit Blick auf die politischen Diskussionen zu einem allfälligen Mobility Pricing fest, dass aus seiner Sicht ein positives Anreizsystem (Rabatte) für die Verschiebung des Modalsplits zielführender sei als beispielsweise Prohibitivpreiselemente. Mehr öffentlicher Verkehr trägt auch zum Umwelt- und Naturschutz bei.

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