Jagd

Deutscher Jagdverband zeigt Jagdgegner an

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Die Truppe rund um Dr. Volker Böhning, Präsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV), hat eine Strafanzeige gegen einen Jagdgegner eingereicht.

Dass Hobby-Jäger nicht die hellsten Kerzen am Weihnachtsbaum sind, ist unlängst bekannt. Auch, dass ihnen faktenbasierte und wissenschaftliche Erkenntnisse ein Gräuel sind und sie mit Vorliebe sinnbefreit durchs Unterholz pirschen.

Seit 2002 ist der Gewalttäter Volker Böhning Präsident des Landesjagdverbandes Mecklenburg-Vorpommern und seit dem 7. Juni 2019, als Nachfolger von Hartwig Fischer, Präsident des Deutschen Jagdverbandes.

Dieser mit Komplexen behaftete Jagdverband (DJV) hat stellvertretend für alle Hobby-Jäger nun in Deutschland Strafanzeige gegen „einen selbsternannten Tierrechtler und radikalen Jagdgegner aus Hessen eingereicht. Auf seiner Facebook-Seite vergleicht er Jägerinnen und Jäger unter anderem mit Psychopathen und Kinderschändern,“ steht auf der Webseite des DJV.

Auch das ist mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen: Jäger leiden unter der gleichen Psychose wie Kinderschänder und Vergewaltiger..., ist der Stein des Anstosses der Wissenschaft.

Seit wann sind wissenschaftliche Erkenntnisse, psychologische Studien, Fakten sowie Fallbeispiele Hassreden?

Nach Einschätzung von Medienanwalt Dr. Heiko Granzin handelt es sich im konkreten Fall zwar um eine Kollektivbeleidigung – sie betrifft aber auch jede Jägerin und jeden Jäger individuell. Darüber hinaus droht dem Jagdgegner eine Verfolgung wegen Volksverhetzung,“ schreibt der Deutsche Jagdverband weiter.

Fakten statt Jägerlatein

Jagdverbände kultivieren in erster Linie Respektlosigkeit und eine Gewaltkultur – genau das Gegenteil, wonach ein kultivierter Mensch in unserer Gesellschaft streben sollte.

Das heutige Töten von Tieren durch den modernen Hobby-Jäger resultiert hauptsächlich aus Habsucht, Gewinnsucht, Dummheit, Genuss, Gleichgültigkeit, Ärger, Neid, Wichtigtuerei, Protzerei, Angeberei, Eifersucht, Arroganz, Unwissenheit, Gier, Überheblichkeit, Egoismus, Missgunst und Geringschätzung von Lebewesen allgemein gegenüber.

Wegen Hobby-Jägern leiden Wildtiere auch in Deutschland. Dabei ist diesen Leuten aus der dunklen Welt des Jägermilieus kein Aufwand zu gross, um die Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit, Justiz, usw. zu manipulieren.

Dem Jagdpräsidenten Volker Böhning geht es nicht um eine wie auch immer gelebte Ethik, Tierschutz, Naturschutz, usw. bei der Jagd. Immer noch werden durch Hobby-Jäger mindestens vier von sechs Millionen Wildtieren in Deutschland für die Mülltonne getötet, was eigentlich hochgradig kriminell ist. Wer isst schon Fuchs, Waschbär, eine Katze, Schwäne oder Rabenkrähen?

Selbst die vom Deutschen Jagdverband gegründete Fellwechsel GmbH, die den Anschein erwecken soll, dass getötete Füchse, Dachse oder Marder verarbeitet werden, ist nicht mehr als Augenwischerei: Gerade einmal zwei bis drei Prozent aller getöteten Fellträger werden überhaupt verwertet, 97 von 100 Füchsen werden entsorgt oder am Hochsitz als Luder in die Hecke gehängt. Dies obwohl seit Jahrzehnte unzählige Studien und Fallbeispiele den Unsinn – nicht nur der Fuchsjagd – belegen.

Die Hobby-Jagd hat eine lange Tradition der Misshandlung und Schädigung unsere Kulturlandschaft. Die heutigen Hobby-Jägerinnen und Jäger engagieren sich immer mehr in vielfältiger Weise für die Tierquälerei und Störungen der Fauna. Hobby-Jagd stellt immer wieder sicher, dass sich die Artenvielfalt und Biodiversität manipulatorisch und unnatürlich manifestieren. Jagdstatistiken sprechen eine deutliche Sprache. Jagd bedeutet meistens nicht weniger Wild, sondern mehr Geburten. Die Hobby-Jagd ist der Artenfeind # 2 nebst der Landwirtschaft. Das ganze Land ist mit den negativ belasteten Hochsitzen verschandelt.

Hobby-Jäger hinterlassen alljährlich Schäden in Millionenhöhe für die Land- und Forstwirtschaft. Dies soll sich in Zukunft zu Recht ändern, auch zum Vorteil der Steuerzahler.

Authentischen Tier- und Naturschützern sowie der Politik ist es immer mehr ein grosses Anliegen, die Hobby-Jägerinnen und Jäger für ihre Leistungen zum Unwohlsein der Wildtiere und die Störungen seiner Lebensräume zu kritisieren. Immer mehr Menschen realisieren, dass die Jagd eine Unkultur und Tierquälerei ist. In vielen Ländern sind Jagdverbote, Jagdeinschränkungen, Jagdabschaffungen usw. in Entwicklung oder schon umgesetzt.

Die Forderung vieler Tier- und Naturschutzverbände nach einem generellen Jagdverbot für Hobby-Jäger und dem Ruf nach einem professionellen Wildtiermanagement entspricht dem Zeitgeist. Das ethiklose Jägerlatein sowie die Müllbiologie der Hobby-Jäger basieren auf einem riskanten Halbwissen zum Leidwesen der Flora und Fauna. Dies zeigt sich auch in den polemischen, auf Angst-Emotionen ausgerichteten Veröffentlichungen der Hobby-Jäger, mit denen die normalen Menschen gegen jede Veränderung aufgewiegelt werden sollen.

Die Jagd hat versagt. Seit Jahrzehnten versuchen Hobby-Jäger die Wildtierpopulation zu regulieren, was ihnen bis heute auf eine zivilisierte Art und Weise nicht gelungen ist. Wildtiere haben unter dem Joch der Hobby-Jäger praktisch kein Recht auf eine natürliche Sterblichkeit oder Genesung von Krankheit. Jagd bringt den Wildtieren psychisches Leid. Angst, Schrecken und Terror vor dem Abschuss sind ein Leben lang ihre Begleiter. Hobby-Jäger stören notorisch die Habitate der Wildtiere. Wildtiere mögen keine Hobby-Jäger. Wildtiere erkennen gute Menschen und meiden schlechte Menschen – flüchten vor Hobby-Jägern.