Graubünden besendert Wolf des Beverinrudels
Im Rheinwald wurde ein Wolf des Beverinrudels mit einem GPS-Halsband versehen. Die Wildhut erhofft sich Vergrämungswirkung und neue Daten.

Am Samstag, 27. März 2021, ist es der Wildhut gelungen bei Hinterrhein im Rheinwald einen Wolf des Beverinrudels zu besendern.
GPS-Halsband für Vergrämung und Forschung
Das Wildtier konnte in Siedlungsnähe betäubt und mit einem GPS-Halsband versehen werden, schreibt das Amt für Jagd und Fischerei in Graubünden. Der 35 Kilogramm schwere Wolf konnte nach der Entnahme von verschiedenen Proben wieder freigelassen werden.
Grosse Wolfspräsenz im Rheinwald
Einzelne Wölfe halten sich auch tagsüber in Siedlungsnähe auf und zeigen wenig Scheu gegenüber dem Menschen. Damit die Vergrämung ihre Wirkung zeigt, muss sie zum richtigen Zeitpunkt in der Nähe von menschlichen Einrichtungen erfolgen.
Ins Beverin-Rudel wurde von diesem Amt für Jagd und Fischerei auch schon zum falschen Zeitpunkt Monate später brutal und lethal reingeschossen als Vergrämungsmassnahme!
Unterstütze unsere Arbeit
Mit deiner Spende hilfst du, Tiere zu schützen und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.
Jetzt spenden →