Wolfnachwuchs im Kanton Glarus bestätigt
In den vergangenen Tagen sind Wolfswelpen mit einer Fotofalle im eidgenössischen Jagdbanngebiet Kärpf nachgewiesen worden.
In den vergangenen Tagen sind Wolfswelpen mit einer Fotofalle im eidgenössischen Jagdbanngebiet Kärpf nachgewiesen worden.
Ältestes Wildtierschutzgebiet Europas
Damit ist das zweite Rudel im Kanton Glarus bestätigt.
Der Freiberg Kärpf ist ein Wildtierschutzgebiet, auch Jagdbanngebiet genannt. Dies, weil die Hobby-Jagd verboten oder eben gebannt ist. Wildtierschutzgebiete sind besonders ausgewiesene, geschützte Lebensräume, die dem Schutz und der Erhaltung von seltenen und – oft durch die Hobby-Jagd – bedrohten, wildlebenden Säugetieren und Vögeln dienen. Der Freiberg Kärpf besteht bereits seit dem Jahr 1548 und ist das älteste Wildtierschutzgebiet in Europa.
Mindestens vier Jungtiere vermutet
Während der vergangenen Tage wurden zwei Jungwölfe gleichzeitig von einer Fotofalle fotografiert. Damit ist die vermutete Gründung eines weiteren Wolfsrudels im Kanton Glarus bestätigt. Die Anzahl Wolfswelpen ist unbekannt, Tonaufnahmen des Wolfsgeheuls weisen nach Einschätzung von Fachleuten auf mindestens vier Jungtiere hin.

Das Rudel, welches im letzten Jahr im Gebiet Mürtschental – Kerenzerberg – Schilt unterwegs war, konnte bisher noch nicht wieder bestätigt werden.
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