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Wolfnachwuchs im Kanton Glarus bestätigt

In den vergangenen Tagen sind Wolfswelpen mit einer Fotofalle im eidgenössischen Jagdbanngebiet Kärpf nachgewiesen worden.

Redaktion Wild beim Wild — 11. September 2021

In den vergangenen Tagen sind Wolfswelpen mit einer Fotofalle im eidgenössischen Jagdbanngebiet Kärpf nachgewiesen worden.

Ältestes Wildtierschutzgebiet Europas

Damit ist das zweite Rudel im Kanton Glarus bestätigt.

Der Freiberg Kärpf ist ein Wildtierschutzgebiet, auch Jagdbanngebiet genannt. Dies, weil die Hobby-Jagd verboten oder eben gebannt ist. Wildtierschutzgebiete sind besonders ausgewiesene, geschützte Lebensräume, die dem Schutz und der Erhaltung von seltenen und – oft durch die Hobby-Jagd – bedrohten, wildlebenden Säugetieren und Vögeln dienen. Der Freiberg Kärpf besteht bereits seit dem Jahr 1548 und ist das älteste Wildtierschutzgebiet in Europa.

Mindestens vier Jungtiere vermutet

Während der vergangenen Tage wurden zwei Jungwölfe gleichzeitig von einer Fotofalle fotografiert. Damit ist die vermutete Gründung eines weiteren Wolfsrudels im Kanton Glarus bestätigt. Die Anzahl Wolfswelpen ist unbekannt, Tonaufnahmen des Wolfsgeheuls weisen nach Einschätzung von Fachleuten auf mindestens vier Jungtiere hin.

Wolfnachwuchs im Kanton Glarus bestätigt
Wolfnachwuchs im Kanton Glarus bestätigt

Das Rudel, welches im letzten Jahr im Gebiet Mürtschental – Kerenzerberg – Schilt unterwegs war, konnte bisher noch nicht wieder bestätigt werden.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unseren Dossiers zur Kritik an der Hobby-Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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