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Jagd

Wieder was gegen die Tierquäler getan

Nachdem Peter C. aus Grossjena mehrere Fuchswelpen erschoss und Fotos der toten Tierkinder auf Facebook veröffentlichte, erstattete PETA Strafanzeige.

Redaktion Wild beim Wild — 30. April 2021

Nachdem Peter C. aus Grossjena mehrere Fuchswelpen erschoss und Fotos der toten Tierkinder auf Facebook veröffentlichte, erstattete PETA Strafanzeige.

40 Tagessätze für Hobby-Jäger

Die Tierrechtsorganisation zeigte den Hobby-Jäger zudem beim Rechts- und Ordnungsamt an. Zertrümmerte Schädel wiesen darauf hin, dass Schüsse aus nächster Nähe abgefeuert wurden. Einem der Jungtiere fehlte ein Bein, was nahelegt, dass das Tierkind nach den ersten Schüssen noch zu fliehen versuchte. Der Hobby-Jäger wurde zu 40 Tagessätzen rechtskräftig verurteilt.

Wer Tierkinder grausam getötet hat und damit sogar noch auf Facebook prahlt, muss hart bestraft werden.

Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei PETA

Fuchsjagd kontraproduktiv und grausam

Füchse dienen der Hobby-Jägerschaft hauptsächlich als lebende Zielscheiben. Die Hobby-Jagd auf Füchse hat keinerlei regulierende Auswirkungen auf die Population, weil Verluste rasch durch Zuwanderung und steigende Geburtenraten ausgeglichen werden. Fuchspopulationen regulieren sich aufgrund von Sozialgefügen, Nahrungsverfügbarkeit und Krankheiten selbst.

In Luxemburg ist die Fuchsjagd bereits seit April 2015 verboten. Ein solches Verbot ist in Deutschland längst überfällig – daher hat PETA eine entsprechende Petition ins Leben gerufen.

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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Wilderei und Jagdkriminalität in der Schweiz dokumentieren wir Fälle, Rechtsfragen und wiederkehrende Muster. Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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