Jagd

Unfall fordert das Leben eines Hobby-Jägers im Kanton St. Gallen

Am Montag, dem 30.10.2023, kurz nach 19 Uhr, ist es oberhalb von Walenstadtberg zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.

Ein 56-jähriger Hobby-Jäger kam mit seinem Auto von der Strasse ab und stürzte einen Abhang hinunter. Die ausgerückten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Der senile 56-jährige Mann befand sich zusammen mit zwei weiteren Hobby-Mörder oberhalb von Walenstadtberg auf auf einer unnötigen Spassjagd auf Lebewesen, die vom Amt für Jagd und Blödsinn in St.Gallen, unter der Leitung von Simon Meier, organisiert wird. Die Hobby-Jäger haben jeweils unabhängig voneinander an verschiedenen Orten einen Ansitz bezogen. Der 56-Jährige fuhr mit seinem Auto alleine bis zur Alphütte Tschingla. Nach dem Eindunkeln trafen sich die beiden Begleiter und warteten dort auf den 56-Jährigen. Als dieser nicht auftauchte und auch nicht mehr erreicht werden konnte, alarmierten die Begleiter die Rettungskräfte. Kurze Zeit später konnten sie das Auto im unwegsamen Gelände ungefähr 150 Meter unterhalb des Tschinglawegs auffinden. Die inzwischen ausgerückten Einsatzkräfte konnten vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Man weiss heute, dass es in St.Gallen und anderswo in erster Linie wie in einem Reisebüro ums Organisieren von attraktiven Jagden geht, welche vom Amt für Jagd und Blödsinn in St.Gallen geplant werden. Der Hobby-Jäger wird vom Amt mehr und mehr zum bestialischen Raubtier degradiert und die Wildtiere zu Nutz- und Zuchttieren. Die Anzahl Verstösse gegen die Jagdgesetzgebung und die zahlreichen Anzeigen sprechen eine deutliche Sprache der kriminellen Energie. Die Hobby-Jagd ist schlichtweg kriminell. Nur ist unser Rechtssystem bislang nicht so weit, das im Strafrecht zu berücksichtigen.

Die Hobby-Jägerschaft beruft sich auf Tradition und auf Natürlichkeit. Dabei ist alles um sie herum von Menschenhand für die Befriedigung ihrer eigenen Tötungslust konstruiert.

Gemäss jetzigen Erkenntnissen kam der Verstorbene mit seinem Auto auf dem Rückweg von der Jagd aus unbekannten Gründen von der nicht asphaltierten Strasse ab. Das Auto stürzte einen Abhang hinunter und überschlug sich mehrfach, wobei der 56-jährige Mann mutmasslich aus dem Auto geschleudert und tödlich verletzt wurde. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar und wird durch Spezialisten der Kantonspolizei St.Gallen untersucht.

Im Einsatz standen mehrere Patrouillen und die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei St.Gallen, die Alpine Rettung Ostschweiz, die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst. Am Dienstagvormittag (31.10.2023) konnte das Auto mit einem Helikopter geborgen werden.

Es braucht laut der IG Wild beim Wild jährlich medizinisch-psychologische Gutachten für Hobby-Jäger nach dem Vorbild von Holland sowie auch eine Altersbegrenzung nach oben. Die grösste Altersklasse bei den Hobby-Jäger sind, 65+, jene mit Alters-, Denk-, Seh-, Konzentrations- und Reaktionsschwächen sowie Ausbildungs- und Trainingsdefiziten. Ab dem 45. Lebensjahr steigt die Zahl der Unglücke dramatisch an. Die erschreckenden Meldungen über Jagdunfälle und tödliche Straftaten mit Jägerwaffen zeigen: Es wird höchste Zeit für die Abschaffung der Hobby-Jagd! Tödliche Schusswaffen gehören nicht in die Hände von senilen Hobby-Jägern, die diese völlig unkontrolliert benutzen können!

Interessen-Gemeinschaft Wild beim Wild

Die IG Wild beim Wild ist eine gemeinnützige Interessen-Gemeinschaft, die sich für die nachhaltige und gewaltfreie Verbesserung der Mensch-Tier-Beziehung einsetzt, wobei die IG sich auch auf die rechtlichen Aspekte des Wildtierschutzes spezialisiert hat. Eines unser Hauptanliegen ist, in der Kulturlandschaft ein zeitgemässes und seriöses Wildtiermanagement nach dem Vorbild vom Kanton Genf einzuführen – ohne Hobby-Jäger aber mit integren Wildhütern, die den Namen auch verdienen und gemäss einem Ehrenkodex handeln. Das Gewaltmonopol gehört in die Hände des Staates. Die IG unterstützt wissenschaftliche Methoden der Immunokontrazeption für Wildtiere.

2 Kommentare

  1. Fedier Irene Antwort

    Ich lebe seit 10 Jahren vegan und bin auch gegen die Hobby Jägerei, aber es ist absolut daneben zu schreiben, dass er senil war. Ich kenne ihn und er ist absolut klar im Kopf. Auch wenn er Jäger war, war er ein feiner Mensch

    • Redaktion Antwort

      Senil bedeutet laut Duden der körperliche und geistige Abbau im Alter. Dies ist mit 56 gegeben und wird wohl jeder bestätigen können. Es gibt Statistiken, die zweifelsfrei belegen, dass ab dem 45 Lebensjahr die Unfälle im militanten Hobby-Jagd-Milieu sprunghaft ansteigen. Aus guten Grund schickt das Militär oder Polizei solche Jahrgänge nicht mehr in bewaffnete Einsätze. Jemand, der zum Spass unnötigerweise Lebewesen tötet und dafür wie auf dem Jahrmarkt auch noch bezahlt, könnte man noch ganz anders beschreiben. Das hat auch mit dem traditionellen Jagen nichts zu tun. Wenn man vom Töten lebt, hat man keinen Respekt vor dem Leben. Man ist feindlich gegenüber dem Leben. Und wer lebensfeindlich ist, kann nicht ins Gebet gehen, denn Gebet bedeutet Ehrfurcht vor dem Leben. Und wer feindselig gegenüber Gottes Geschöpfen ist, kann auch Gott gegenüber nicht sehr freundlich sein.

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