26. Mai 2026, 01:18

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Jagd

Tödlicher Unfall: Hobby-Jäger im Kanton St. Gallen

Ein 56-jähriger Hobby-Jäger kam bei Walenstadtberg von der Strasse ab und stürzte einen Abhang hinunter. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen.

Redaktion Wild beim Wild — 31. Oktober 2023

56-Jähriger stürzt mit Auto Abhang hinunter

Am Montag, dem 30.10.2023, kurz nach 19 Uhr, ist es oberhalb von Walenstadtberg zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.

Ein 56-jähriger Hobby-Jäger kam mit seinem Auto von der Strasse ab und stürzte einen Abhang hinunter. Die ausgerückten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Rückkehr von der Hobby-Jagd

Der 56-jährige Mann befand sich zusammen mit zwei weiteren Hobby-Jägern oberhalb von Walenstadtberg auf einer Spassjagd auf Lebewesen. Die Hobby-Jäger haben jeweils unabhängig voneinander an verschiedenen Orten einen Ansitz bezogen. Der 56-Jährige fuhr mit seinem Auto alleine bis zur Alphütte Tschingla. Nach dem Eindunkeln trafen sich die beiden Begleiter und warteten dort auf den 56-Jährigen. Als dieser nicht auftauchte und auch nicht mehr erreicht werden konnte, alarmierten die Begleiter die Rettungskräfte.

Man weiss heute, dass es in St. Gallen und anderswo in erster Linie wie in einem Reisebüro ums Organisieren von attraktiven Jagden geht. Die Anzahl Verstösse gegen die Jagdgesetzgebung und die zahlreichen Anzeigen sprechen eine deutliche Sprache der kriminellen Energie.

Unfallhergang wird untersucht

Gemäss jetzigen Erkenntnissen kam der Verstorbene mit seinem Auto auf dem Rückweg von der Hobby-Jagd aus unbekannten Gründen von der nicht asphaltierten Strasse ab. Das Auto stürzte einen Abhang hinunter und überschlug sich mehrfach, wobei der 56-jährige Mann mutmasslich aus dem Auto geschleudert und tödlich verletzt wurde. Der genaue Unfallhergang wird durch Spezialisten der Kantonspolizei St. Gallen untersucht.

Interessen-Gemeinschaft Wild beim Wild

Die IG Wild beim Wild ist eine gemeinnützige Interessen-Gemeinschaft, die sich für die nachhaltige und gewaltfreie Verbesserung der Mensch-Tier-Beziehung einsetzt, wobei die IG sich auch auf die rechtlichen Aspekte des Wildtierschutzes spezialisiert hat. Eines unser Hauptanliegen ist, in der Kulturlandschaft ein zeitgemässes und seriöses Wildtiermanagement nach dem Vorbild vom Kanton Genf einzuführen – ohne Hobby-Jäger aber mit integren Wildhütern, die den Namen auch verdienen und gemäss einem Ehrenkodex handeln. Das Gewaltmonopol gehört in die Hände des Staates. Die IG unterstützt wissenschaftliche Methoden der Immunokontrazeption für Wildtiere.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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