Tierquälerei: Tote Krähen als Abschreckung aufgehängt
PETA prangert Tat beim Veterinäramt in Höchstadt an und fordert umgehendes Verbot der „Vergrämungsmethode“.
Barbarische Abschreckungsmassnahme: Auf einem Feld bei Weisendorf hat ein Bauer tote Krähen als «Vergrämungsmassnahme» aufgehängt.
Verstoss gegen Landesjagdgesetz
PETA hat das Veterinäramt und die Untere Jagdbehörde am 26.4.2021 um eine Prüfung gebeten, ob ein Verstoss gegen das Landesjagdgesetz vorliegt. Die Rabenkrähe gehört zu den geschützten Vogelarten.
Die Bilder der toten Krähen schockieren jeden Tierfreund. Diese sogenannte Vergrämungsmethode mit den geschundenen Körpern toter Tiere muss umgehend verboten werden.
Peter Höffken, Fachreferent bei PETA
«Vergrämungsmethoden» mit toten Tieren sollten nach Auffassung von PETA vom Landratsamt untersagt werden.

Hobby-Jagd aus ökologischer Sicht unnötig
Laut dem Schweizer Tierschutz (STS) ist die Methode nutzlos: «Krähen merken sehr schnell, dass hier keine Gefahr besteht». Angebliche Ernteschäden, die jedoch wissenschaftlich unbewiesen sind, dienen bei der Hobby-Jagd auf Krähen als Vorwand.
Der Kanton Genf – in dem die Hobby-Jagd seit über 40 Jahren verboten ist – ist nur ein Beispiel dafür. Hier darf sich die Natur fast gänzlich selbst regulieren. Die Folge: eine hohe Artenvielfalt und gesunde, stabile Wildtierpopulationen.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Wilderei und Jagdkriminalität in der Schweiz dokumentieren wir Fälle, Rechtsfragen und wiederkehrende Muster. Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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