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Ökosystem-Zusammenbruch ohne Wildtier-Rettung

Wissenschaftler, die sich mit dem grössten Massenaussterben in der Erdgeschichte befassen, haben herausgefunden, dass die stetige Zerstörung der Tier- und Pflanzenwelt plötzlich zu einem totalen Zusammenbruch des Ökosystems führen kann.

Redaktion Wild beim Wild · 28. Februar 2023

Sechstes Massenaussterben in vollem Gange

Viele Wissenschaftler glauben, dass der derzeitige enorme Verlust der Artenvielfalt der Beginn eines neuen Massenaussterbens ist. Wildtiere werden durch die Zerstörung natürlicher Lebensräume für Landwirtschaft und Bergbau, durch Umweltverschmutzung und Jagd vernichtet.

In der neuen Studie wurden Meeresfossilien aus der Zeit vor, während und nach dem Grossen Sterben untersucht. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Hälfte der Arten ausstarb, ohne dass sich die Gesamtfunktion des Ökosystems änderte. Sobald jedoch die letzte Art in jeder Rolle auszusterben begann, brach das Ökosystem rasch zusammen.

Kipppunkt unvermeidlich ohne Umkehr

«Wir verlieren derzeit schneller Arten als bei jedem anderen Aussterbeereignis in der Vergangenheit», sagte Dr. Yuangeng Huang. «Wir können nicht vorhersagen, wann der Kipppunkt erreicht sein wird, aber es ist ein unvermeidliches Ergebnis, wenn wir den Verlust der biologischen Vielfalt nicht umkehren.» Mehr zum Thema Umwelt und Naturschutz sowie Klimawandel.

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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.

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