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Hobby-Jäger erschiesst Spaziergänger

In Katalonien erschoss ein Hobby-Jäger einen Spaziergänger, als er auf ein flüchtendes Wildschwein zielte. Die Kugel verfehlte das Tier und traf den Mann.

Redaktion Wild beim Wild · 4. September 2023

Spaziergänger statt Wildschwein getroffen

Eine weitere Hobby-Jagdveranstaltung endete in Spanien in einer Tragödie.

Am Sonntag, dem 3. September 2023, verfehlte ein Hobby-Jäger in Katalonien sein Ziel: Statt eines Wildschweins erschoss er einen Spaziergänger.

Laut dem lokalen Medium «Periodico» ereignete sich der Vorfall gegen neun Uhr morgens, als ein Hobby-Jäger auf ein flüchtendes Wildschwein schoss und die Kugel versehentlich einen unbeteiligten Mann traf.

Der Hobby-Jäger wurde festgenommen

Die Rettungskräfte greifen schnell ein, doch der Spaziergänger stirbt noch am Unfallort. Die Polizei identifizierte daraufhin den mutmasslichen Täter, der den Schuss abgegeben hat. Der Hobby-Jäger, ein 53-jähriger Mann, wurde noch am Unfallort festgenommen und sitzt wegen vorsätzlicher Tötung in Untersuchungshaft.

Jagdverband drückt «Bedauern» aus

In einer Erklärung drückte der katalanische Jagdverband der Familie des Opfers sein Beileid aus und brachte ihr «Bedauern» über den Vorfall zum Ausdruck. Die IG Wild beim Wild dokumentiert Jagdunfälle und Kriminalität systematisch.

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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

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