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Jagd

Riesiges Waffenarsenal bei Hobby-Jäger entdeckt

Bei einem 69-jährigen Hobby-Jäger im Main-Tauber-Kreis wird ein riesiges Waffenarsenal entdeckt. Staatsanwaltschaft und Zoll ermitteln.

Redaktion Wild beim Wild — 23. März 2021

Die Staatsanwaltschaft Ellwangen führt zusammen mit der Zollfahndung Stuttgart Ermittlungen gegen einen 69-jährigen Rentner aus einer Gemeinde im Main-Tauber-Kreis.

60 Kriegswaffen im Geheimraum

Gegenstand der Ermittlungen war zunächst der Verdacht der illegalen Einfuhr eines Sturmgewehrs und von Munition aus der Schweiz. Der Beschuldigte besass einen erschwert zugänglichen Geheimraum, der bis unter die Decke mit illegalen Gegenständen gefüllt war: insgesamt rund 60 Kriegswaffen, 140 Kurzwaffen, 70 Langwaffen, 8’000 Schuss Munition und 6 Kilogramm Treibladungspulver.

Der Mann ist Hobby-Jäger und besass die Erlaubnis für den Besitz und das Führen von bestimmten Zivilwaffen. Viele der aufgefundenen Waffen waren geladen. Einige der geladenen Kurzwaffen waren in speziell dafür präparierten Büchern versteckt.

Ermittlungen wegen Verstössen gegen Kriegswaffenkontrollgesetz

Der Beschuldigte wurde nach seiner vorläufigen Festnahme auf Weisung der Staatsanwaltschaft Ellwangen wieder auf freien Fuss gesetzt. Die Ermittlungen wegen Verdachts von Verstössen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz dauern an.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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