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Umwelt & Naturschutz

Militärflugplatz siedelt Wiesel und Hermelin erfolgreich an

Auf dem Militärflugplatz Meiringen sollen bis Ende Jahr Wiesel angesiedelt werden. Die vierbeinige «Flurpolizei» hat die Aufgabe, den Mäusebestand in Grenzen zu halten.

Redaktion Wild beim Wild — 2. August 2019

Je kleiner der Mäusebestand, desto weniger Greifvögel kreisen über dem Flugplatz. «Zur Flugsicherheit müssen Greifvögel von der Piste ferngehalten werden», teilen die Flugplatzverantwortlichen in den jüngsten «Flugplatz-News» mit.

«Es geht darum, den Greifvögeln das Nahrungsangebot zu entziehen», wird Hanspeter Wyss im «Berner Oberländer» zitiert. Er ist beim Flugplatzkommando zuständig für Umweltfragen. Angesichts der guten Erfahrungen auf anderen Militärflugplätzen habe man sich in Meiringen auch für Wiesel entschieden.

Vor einigen Jahren versuchten es die Verantwortlichen des Militärflugplatzes mit einer professionellen Mauserin. Wiesel würden zwar nicht ganz so rasch so viele Mäuse fangen, aber im Gegensatz zur Mauserin sind sie immer da.

Untersuchungen im Jahr 2016 zeigten, dass auf dem Flugplatz schon Wiesel leben. Mit Steinhaufen, in denen sie sich verstecken können, sollen nun weitere Wiesel zur Einwanderung aufs Flugplatzareal animiert werden.

«Eine Wieselfamilie frisst 50 bis 100 Mäuse pro Woche»

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