Mexikos Jagdpräsident bei illegaler Jagd von Büffel getötet
Der mexikanische Jagdpräsident wurde bei einer illegalen Jagd von einem Büffel getötet. Der Vorfall zeigt die Gefahren der Trophäenjagd.
Der Präsident des mexikanischen Jagdverbandes, Mario Alberto Canales, starb in Argentinien, als er von einem Büffel gerammt wurde, den er in der Provinz Entre Ríos im Nordosten des Landes jagen wollte, wie die Polizei mitteilte.
«Als er den Schuss abfeuerte, wartete er darauf, dass der Büffel aus kurzer Entfernung, etwa 30 Meter, zu Boden fällt. Das Tier wurde wütend, rammte ihn, und als er am Boden lag, wurde er mehrmals von dem Tier getroffen, was ihm schwere Verletzungen zufügte«, erklärte Cristian Graciani, Leiter der Brigade zur Verhütung von Verbrechen auf dem Lande in Gualeguaychú.
Gegenüber dem Sender Todo Noticias erklärte der Kommissar, dass die Einzelheiten des Vorfalls, der bereits von der örtlichen Staatsanwaltschaft untersucht wird, aus dem Bericht des Reiseleiters der Expedition hervorgehen, der als einziger zu diesem Zeitpunkt bei dem Opfer war.
Der mexikanische Jagdverband gab eine Beileidsbekundung ab, in der er betonte, dass er «ein großer Mann und noch viel besserer Freund» und ein «Naturschützer und unermüdlicher Kämpfer für die Rechte der Jäger» war.
Die Untersuchung ergab, dass das Abenteuertourismusunternehmen, das die Gruppe angeheuert hatte, nicht befugt war, solche Aktivitäten in dem Gebiet durchzuführen, und dass die Gruppe nur die Erlaubnis hatte, Tauben zu jagen, nicht aber grosse Wildtiere, schreibt newsweek.
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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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