Jugendlicher (18) bei Jagdunfall erschossen
Zwei 18-Jährige waren in Niedersachsen auf Krähenjagd, als einer ins Schussfeld des anderen geriet und tödlich getroffen wurde.
Tödlicher Schuss bei Krähenjagd
Zwei Jugendliche (beide 18) aus der niedersächsischen Gemeinde Dötlingen (Landkreis Oldenburg) waren am frühen Samstagmorgen, den 19. August, im Ortsteil Ostrittrum gemeinsam auf Krähenjagd, als es zu dem tödlichen Unfall kam.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der eine Jugendliche gegen 7 Uhr in das Schussfeld seines Bekannten, wurde getroffen und tödlich verletzt. Wie die Polizei mitteilte, waren beide Hobby-Jäger im Besitz eines Jagdscheins.
Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen und die benutzten Waffen sichergestellt. Der Schütze habe nur einen Schuss abgegeben. Ob das Opfer von einer oder mehreren Schrotkugeln getroffen wurde, sei unklar. Klarheit soll eine Obduktion bringen.
Nach bisherigen Erkenntnissen deute alles auf einen tragischen Jagdunfall hin, hiess es. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung auf der Hobby-Jagd aufgenommen.
Sinnlose Krähenjagd mit Schrotflinten
Bei der Krähenjagd werden in der Regel Schrotflinten eingesetzt. Häufig werden auch so genannte Lockkrähen eingesetzt, um die Tiere anzulocken. Die IG Wild beim Wild dokumentiert Jagdunfälle und Kriminalität systematisch.
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