Hobby-Jagd auf Raben und Krähen: Sinnlos
Im Kanton Luzern schiessen Hobby-Jäger auf Raben und Krähen, die Maisfelder schädigen. Doch die Hobby-Jagd löst das Problem nicht, sondern verschärft es.
Rabenvögel im Visier der Hobby-Jägerschaft
Hobby-Jäger im Kanton Luzern haben nicht nur Wildtiere wie Rehe und Füchse im Visier, sondern auch Raben und Krähen.
Diese Vögel richten Schäden auf den Feldern der Landwirte an, insbesondere an angebautem Mais. Die Raben und Krähen ernähren sich von den gesäten Maispflanzen und können aufgrund ihres Verhaltens erhebliche Ernteausfälle verursachen, schreibt zentralplus.ch.
Gewaltfreie Lösungen existieren
Es gibt jedoch auch gewaltfreie Lösungen zur Abschreckung der Raben. Zum Beispiel können Attrappen wie Fake-Uhus oder aufblasbare Vogelscheuchen aufgestellt werden, um die Vögel zu vertreiben. Akustische Schreckanlagen mit Lautsprechern und die Ausstreuung von Rabenfedern auf den Feldern können ebenfalls wirksam sein. Es ist wichtig, verschiedene Methoden abwechselnd einzusetzen, da die Rabenvögel schnell lernen, die Taktiken der Menschen zu erkennen.

Bejagung ist kontraproduktiv
Es bleibt abzuwarten, ob die militanten Massnahmen der Hobby-Jäger langfristig erfolgreich sein werden oder ob die Rabenvögel neue Wege finden, um den Schutzmassnahmen zu entkommen. Das Genfer Modell zeigt, dass ein Wildtiermanagement ohne Hobby-Jagd funktioniert.
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