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Jagd

Illegale Vermarktung geschossener Wildvögel

Ein Hobby-Jäger aus Hessen vermarktete illegal geschossene Kanadagänse auf seiner Internetseite. Das Komitee gegen den Vogelmord erstattete Anzeige.

Redaktion Wild beim Wild — 14. Januar 2023

Anzeige wegen illegaler Vermarktung

Das Komitee gegen den Vogelmord hat Jens Gebhardt, ein Hobby-Jäger aus Lorsch in Hessen, wegen des Verdachts auf illegale Vermarktung geschossener Kanadagänse angezeigt.

Auf seiner Internetseite bietet der Mann die Gänseart an, obwohl sie gemäss den Vorgaben der Bundeswildschutzverordnung nicht vermarktet werden darf. Mit dieser Regelung soll die kommerzielle Hobby-Jagd auf bestimmte Wildtiere eingeschränkt werden.

Immer wieder illegale Angebote

In den letzten Jahren hat das Komitee immer wieder solche illegalen Angebote gefunden, zuletzt Schwanenbrüstchen und Waldschnepfen in Restaurants oder Federn geschossener Eichelhäher, die in Hutansteckern verarbeitet waren. Mehr dazu unter Kriminalität und Jagd.

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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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