Hobby-Jäger im Endstadium bedroht Menschen
Ein Hobby-Jäger hat in Deutschland unbeteiligte Menschen mit seiner Waffe bedroht. Der Vorfall zeigt die Gefahr unkontrollierter Waffenbesitzer.
Zu einem Grosseinsatz der Polizei ist es am 13.6.2022 in Thüringen gekommen.
Auch Spezialkräfte des Landeskriminalamtes waren vor Ort.
Wie die Polizei mitteilte, kam es gegen 16.30 Uhr zu einer Bedrohungslage. Vorangegangen war ein Streit, bei dem es den Angaben zufolge um «die Herausgabe persönlicher Gegenstände» ging.
Ein 70-jähriger Hausbesitzer bedrohte den Sohn seiner Lebensgefährtin, dessen Anwältin und den Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes verbal. Wie der MDR berichtete, hatte der Mann angekündigt, «alle abzuknallen».
Kräfte der Polizeiinspektion Hildburghausen riegelten den Ereignisort grossräumig ab, da bekannt war, dass der Mann Hobby-Jäger und im Besitz von mindestens zehn Waffen ist.
Im weiteren Verlauf konnte der 70-Jährige in einem Telefonat mit der Polizei dazu bewegt werden, sich zu stellen. Er hatte sich gegen 17.45 Uhr bei der Polizei gemeldet.
Mithilfe von Spezialkräften und einem Sprengstoff-Suchhund wurde das Haus daraufhin komplett durchsucht. Alle im Haus befindlichen Waffen wurden sichergestellt. Um kurz nach 22 Uhr wurde der Mann aus dem Gewahrsam der Polizei entlassen.
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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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