Erfolg: Adidas schafft Känguruleder ab
In einer bahnbrechenden Entscheidung, die von Tierschützern auf der ganzen Welt gefeiert wurde, kündigte Adidas an, kein Känguruleder mehr für seine Produkte zu verwenden.
Die Ankündigung, die auf der jährlichen Aktionärsversammlung gemacht wurde, markiert einen bedeutenden Sieg im Kampf gegen Tierquälerei und wirft ein Licht auf die dunkle Realität hinter der Ausbeutung von Wildtieren durch die Modebranche.
Während einer kürzlich abgehaltenen Aktionärsversammlung gab der Vorstandsvorsitzende Bjørn Gulden bekannt, dass Adidas die Verwendung von Känguruleder bereits vor Monaten stillschweigend eingestellt hatte. Die Bestätigung erfolgte, nachdem Wayne Pacelle, Präsident des Center for a Humane Economy, persönlich nach Deutschland gereist war, um das Unternehmen zu drängen, sich von dem grausamen und unmenschlichen Handel mit Känguruhhäuten zu trennen.
Die Entscheidung von Adidas ist der jüngste Erfolg der Kampagne „Kangaroos Are Not Shoes“, die vom Center for a Humane Economy geleitet wird. Nachdem auch Diadora, Puma, Nike, New Balance und das britische Unternehmen Sokito die Verwendung von Känguruleder eingestellt haben, wendet sich die Industrie von einem brutalen Handel ab, der mit nächtlichen Jagden verbunden ist, bei denen erwachsene Tiere und Waisenjungen getötet werden. Diese politischen Veränderungen spiegeln einen wachsenden globalen Konsens wider: Tiere sollten nicht für Mode leiden.
Seit Jahren werden Kängurus, Australiens geliebte Nationalsymbole, unter dem Deckmantel des Sports und des Handels brutal abgeschlachtet. Jede Nacht werden im australischen Outback Hunderttausende von Kängurus, darunter auch Mütter mit Jungen, erschossen. Viele sterben einen langsamen, schmerzhaften Tod, während überlebende Jungtiere oft erschlagen oder weggeworfen werden. Ihre Häute werden dann in die ganze Welt exportiert, vor allem, um zu hochwertigen Fußballschuhen und anderen Lederwaren verarbeitet zu werden.
Die Verwendung von Känguruleder, auch bekannt als „K-Leder“, ist besonders umstritten. Während die Hersteller es als leicht und haltbar anpreisen, sind die Kosten für den Tierschutz verheerend und im Zeitalter der Hochleistungssynthetik völlig unnötig.
Die Entscheidung von Adidas, auf diese grausame Praxis zu verzichten, sendet eine klare Botschaft: Mode- und Sportbekleidungsunternehmen können florieren, ohne Tiere auszubeuten. Es ist ein starker Präzedenzfall, der andere Marken, die immer noch von Tierleid profitieren, dazu anregt, sich mit der Verbraucherethik und modernen Innovationen weiterzuentwickeln.
Es ist an der Zeit, dass alle Modemarken ihre Lieferketten überdenken und Verantwortung übernehmen. Keine Tasche, kein Schuh, kein Accessoire sind das Leben eines Tieres wert. Die Zukunft der Mode muss mitfühlend, nachhaltig und frei von Grausamkeit sein. Der Schutz von Tieren wie Kängurus ist nicht nur eine ethische Entscheidung, sondern ein moralischer Imperativ.
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