
Schock für einen Hobby-Jäger, als er in Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) nach Hause kommt: Der gemeinsame Hund hat in der Wohnung seine 89 Jahre alte Mutter totgebissen. Der Hobby-Jäger zerrt den Hund in den Garten und erschiesst ihn. Die Polizei geht von einem tragischen Unglück aus.
Mutter leblos in der Wohnung aufgefunden
Als der Sohn am Donnerstagabend nach Hause kam, habe er seine Mutter leblos auf dem Boden liegend und den zehn Jahre alten Hund auf einem Sessel sitzend vorgefunden, teilte die Polizei am Freitag mit. Aufgrund der massiven Verletzungen sei der Sohn davon ausgegangen, dass der Hund im Zeitraum zwischen 16 und 19 Uhr seine Mutter totgebissen hat. Eine Obduktion der alten Frau ergab, dass sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von dem Hund getötet wurde. Hinweise auf ein menschliches Fremdverschulden fanden sich nicht. Mehr zum Thema in der Kategorie Kriminalität & Jagd.
Auslöser der Attacke unklar
Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg sagte, sei noch unklar, ob der Hund bereits früher durch Aggressivität aufgefallen sei. Die Familie hatte den zehnjährigen Rüden der Rasse Deutscher Drahthaar bereits seit längerem besessen. Die Ermittler hätten vor Ort nicht mehr feststellen können, was der Auslöser der tödlichen Hundeattacke war. Beim Eintreffen des Sohnes habe er zumindest vollkommen friedlich auf dem Sessel gesessen. Als Hobby-Jäger darf der 51-Jährige legal eine Waffe besitzen. Warum die Hobby-Jagd ein Tierschutzproblem ist, erläutert das gleichnamige Dossier.
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