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Kriminalität & Jagd

Deutschland: Hobby-Jäger bestellte illegale Ziel-Laser

Am 30. Juli 2018 kontrollierten Zollbedienstete des Hauptzollamts Frankfurt am Main eine Frachtsendung aus China. Das Paket enthielt vier als «Laser Score – Green Laser» bezeichnete Geräte sowie Camouflage-Kleberollen zur optischen Tarnung von Gegenständen. Der Funktion nach handelte es sich bei den Geräten um Zielscheinwerfer beziehungsweise Laser zur Verwendung an Schusswaffen.

Redaktion Wild beim Wild · 18. August 2018

Am 30. Juli 2018 kontrollierten Zollbedienstete des Hauptzollamts Frankfurt am Main eine Frachtsendung aus China. Das Paket enthielt vier als «Laser Score – Green Laser» bezeichnete Geräte sowie Camouflage-Kleberollen zur optischen Tarnung von Gegenständen. Der Funktion nach handelte es sich bei den Geräten um Zielscheinwerfer beziehungsweise Laser zur Verwendung an Schusswaffen.

Verbotene Waffen für Hobby-Jäger

Der Empfänger der Frachtsendung äusserte dazu, dass es sich um eine Aufrüstungstechnik des Visiers seiner Jagdwaffen handele. Zielscheinwerfer sind für Schusswaffen bestimmte Vorrichtungen, welche bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder Dunkelheit eine erkennbare Darstellung des Ziels mittels Beleuchtung durch Lichtstrahlen ermöglichen sollen.

«Der Gesetzgeber stuft solche Vorrichtungen als verbotene Waffen ein, auch wenn es sich gegenständlich nicht um eine Waffe, sondern um Waffenzubehör handelt», erläuterte Christine Strass vom Hauptzollamt Frankfurt am Main.

Gegen den Hobby-Jäger wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Zielgeräte wurden als Beweismittel sichergestellt. Mehr zu Kriminalität und Hobby-Jagd.

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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

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