Afghanistan: Extreme Kälte tötet 77’000 Nutztiere
In Afghanistan fielen die Temperaturen auf minus 28 Grad. 77’000 Nutztiere erfroren. Die Bedingungen könnten sich weiter verschlechtern.
Minus 28 Grad Celsius
Ende letzter Woche fielen die Temperaturen auf bis zu minus 28 Grad Celsius, und es wird befürchtet, dass die Bedingungen noch kälter werden könnten.
Ein Bericht besagt, dass die Kälte zu dem tragischen Tod von etwa 77’000 Tieren geführt hat, was es für die Menschen schwieriger macht, sich von der Hungersnot im Land zu erholen.
Einem aktuellen Bericht von CNN zufolge sollen 78 Menschen dem kalten Wetter zum Opfer gefallen sein. Der Tod des Viehs könnte für viele Familien, die auf Nahrungsmittel angewiesen sind, problematisch sein.
Dürrebedingungen und Klimawandel
Neben der Kälte spielte auch der Klimawandel in Afghanistan eine wichtige Rolle, denn er brachte dem Land eine lang anhaltende Dürre. Die Hauptnahrungsquelle besteht aus lokalen Feldfrüchten. Hungersnöte sind heute eines der grössten Probleme in diesem Land.
Vor knapp vier Wochen verboten die Radikalislamisten, Frauen bei Hilfsorganisationen zu beschäftigen. «Die wirtschaftliche Situation ist schwierig. Es gibt einfach nicht genug Hilfe», so Rina Mattinson von der Deutschen Welthungerhilfe.
Die Bedrohung des Viehbestands gefährdet 21 Millionen Afghanen, die für ihre Ernährung auf landwirtschaftliche Produkte angewiesen sind.
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