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Kriminalität & Jagd

Weiterer Hobby-Jäger im Kanton Freiburg verurteilt

Die Freiburger Staatsanwaltschaft hat soeben einen Hobby-Jäger verurteilt, der illegale Techniken anwandte, um sich sein Leid schaffendes Hobby zu erleichtern.

Redaktion Wild beim Wild — 6. Juni 2025

Im 21. Jahrhundert hat die Hobby-Jagd von fortschrittlicher Technologie profitiert.

Moderne Hobby-Jäger nutzen hoch entwickelte Ausrüstung wie Schallverstärkungsgeräte, Nachtsichtgeräte, Drohnen, Ferngläser, Wärmebildkameras, Geruchsbeseitiger, GPS-Tracker, usw., um ihre Unfähigkeiten zu kompensieren. Diese Technologien ermöglichen es Hobby-Jägern, Wildtiere besser zu beobachten und effizienter zu jagen, weil kaum ein Hobby-Jäger in der Lage wäre, wie ein richtiger Jäger eines Naturvolkes Beute zu machen. Die Hobby-Jagd im 21. Jahrhundert ist unfairer geworden, wobei die Wildtiere die Leidtragenden sind.

Der Hobby-Jäger von heute schafft meist als Tyrann, faul, feige und technisch hochgerüstet Leid aus der Deckung heraus. Möglichst mit wenig Aufwand.

Der Vully ist die sonnenverwöhnte Riviera des Murtensees vis-à-vis des Städtchens Murten. Dort baute der Hobby-Jäger in einem Waldstück unweit seines Hauses einen Beobachtungsposten. Dann, im Mai 2021, stellte der 30-Jährige etwa 300 Meter entfernt zwei Kamerafallen auf, ohne die nötigen Genehmigungen zu besitzen. «Diese Geräte wurden am 22. Januar 2025 vom Wildhüter entdeckt und beschlagnahmt», laut der Freiburger Staatsanwaltschaft.

Vor Ort stellte der Staatsanwalt fest, dass der Hobby-Jäger kurz vor ihrem Besuch Teer und Salzstein platziert hatte, um Wildschweine in das Gebiet zu locken, auf die er schiessen konnte. Der dickflüssige und stark riechende Norwegische Teer wird aus Kiefern- oder Fichtenholz gewonnen. Er wird wegen seiner antiseptischen Wirkung in der Veterinärmedizin oder zum Holzschutz eingesetzt und ist auch bei Hobby-Jägern beliebt. Sein Geruch lockt Wildschweine an, die sich gerne daran reiben, um Parasiten loszuwerden. Auf Bäume aufgetragen dient er als Köder und hilft, die Tiere in ihrem Revier zu halten, wodurch ihre Tötung erleichtert wird. Diese Praxis ist in Freiburg jedoch gemäss Jagdverordnung verboten.

Er wurde wegen Verstosses gegen die Jagdverordnung und die Tierschutzverordnung für schuldig befunden. Der Killer wurde mit einer Busse von 500 Franken belegt.

Offenbar sind diese Hobby-Jäger weder gut ausgebildet noch haben sie eine gesunde moralische Hygiene.

Insbesondere bei der Jagd und den Hobby-Jägern ist es elementar, dass die Bevölkerung ganz genau hinschaut. Nirgendwo wird so viel mit Unwahrheiten und Fake News manipuliert. Gewalt und Lügen gehören zur gleichen Münze. Die Hobby-Jagd ist seit Jahrzehnten nichts anderes als eine permanent kostenintensive Baustelle, Flickenteppich und Streitpunkt für Politik, Forst- und Landwirtschaft, Verwaltungen, Justiz, Krankenkassen, Versicherungen, Tierschutz-, Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Polizei, Bund, Medien, usw.

Jeder andere Verein mit so viel krimineller Energie wäre von der Bundesanwaltschaft längst ins Visier genommen worden!

Aktuelle Straftaten der Hobby-Jäger in der Schweiz sind hier gelistet: Link

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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Wilderei und Jagdkriminalität in der Schweiz dokumentieren wir Fälle, Rechtsfragen und wiederkehrende Muster. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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