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Tierwelt

Thailand: Gericht verurteilt 5 Hobby-Jäger

Ein Gericht in Thailand verurteilte fünf Hobby-Jäger zu je fünf Jahren Haft. Sie hatten ein Tigerweibchen und ihr Junges in einem Nationalpark getötet.

Redaktion Wild beim Wild — 8. März 2023

5 Männer wurden am 6.3.2023 von einem Gericht in Westthailand zu je fünf Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie ein Tigerweibchen und ihr Junges in einem Nationalpark getötet hatten.

Tigerfelle, Knochen, Kadaverteile

Die Tigerteile wurden von Parkrangern sichergestellt. Das Gericht wies die Behauptung der Männer zurück, sie hätten die Tiger als Vergeltung für Angriffe auf das Vieh getötet.

Nur noch 4’500 Tiger weltweit

Nach Angaben des WWF gibt es weltweit nur noch etwa 4’500 wild lebende Tiger. Die Nachfrage nach Tigerknochen und -fellen ist einer der Hauptfaktoren für die Wilderei.

Urteil als Warnung

Die fünf Wilderer müssen 750’000 Baht plus 5 % Zinsen als Schadensersatz zahlen. Dies sei eine ernste Warnung an alle illegalen Wilderer in den thailändischen Nationalparks, berichtet CNN. Mehr zum Thema Kriminalität und Jagd und Artenschutz.

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