Taiwan fördert pflanzliche Ernährung per Klimagesetz
Taiwan hat ein Klimagesetz verabschiedet, das die Förderung einer kohlenstoffarmen Ernährung mit Bezug auf pflanzliche Lebensmittel vorschreibt.
Taiwan hat vor kurzem ein fortschrittliches Klimagesetz verabschiedet, das die landesweite Förderung einer «kohlenstoffarmen Ernährung» mit besonderem Bezug auf pflanzliche Lebensmittel vorschreibt.
Zur Erläuterung der kohlenstoffarmen Ernährung heisst es im Gesetzesentwurf, dass die Einwohner Taiwans aufgefordert werden, sich auf lokal produzierte Lebensmittel zu konzentrieren. Ausserdem sollen pflanzliche Zutaten bevorzugt werden.
Pflanzliche Ernährung an der Spitze der Klimabilanz
Das Bewusstsein für die enormen Kohlenstoffemissionen, die mit der Produktion von Fleisch verbunden sind, wächst. Die Organisation «Meat-Free Monday» konnte die Unterstützung von mehr als 100 politischen Kandidaten gewinnen.
Netto-Null-Emissionen bis 2050
Neben der Unterzeichnung des Klimagesetzes haben die taiwanesischen Behörden auch ihren Plan formalisiert, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Grosse Kohlenstoffproduzenten müssen eine Gebühr zahlen, um ihre Emissionen auszugleichen. Die Abgabe gilt voraussichtlich für etwa 287 Unternehmen, die jeweils mehr als 25’000 Tonnen CO2 pro Jahr produzieren. Mehr zum Thema Klimawandel und vegane Ernährung.
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